Weihnachten in Berlin

Berliner Weihnachtsmärkte zufrieden - bis auf einen

Die Betreiber der Berliner Weihnachtsmärkte sind weitgehend zufrieden mit dem Umsatz. Nur einer klagt über starke Einbußen.

Kurz vor den Feiertagen ziehen Veranstalter von Berliner Weihnachtsmärkten eine überwiegend positive Bilanz. Die Terroranschläge in Paris hätten die Menschen nicht von einem Marktbesuch abgehalten, berichten einige Betreiber. „Die Menschen lassen sich die Freude nicht verderben“, sagte etwa Gabriele Liebe, Sprecherin des „Weihnachtszauber Gendarmenmarkt“ in Mitte. In diesem Jahr würden etwa so viele Besucher erwartet wie 2014 - etwa 800.000.

Auch an der Gedächtniskirche sind die Marktbetreiber zufrieden. „Wir können eine positive Zwischenbilanz ziehen“, sagte Sprecher David Eckel. Die Veranstalter erwarten demnach auch in diesem Jahr wieder etwa eine Million Besucher. „Trotz des milden Wetters ist sogar der Glühweinabsatz stabil“, sagte Eckel. Mit Blick auf Weihnachtsmarktbesuche in Zeiten von Terroranschlägen sagte er: „Es ist wichtig, sich das nicht kaputtmachen zu lassen“.

Der Chef des Nostalgischen Weihnachtsmarktes in Mitte hingegen beklagt rückläufige Besucherzahlen. Joseph Nieke geht davon aus, dass etwa ein Drittel der bisherigen Gäste aus Angst vor Anschlägen zu Hause geblieben sind. Ein weiterer Grund für deutliche Umsatzeinbußen sei aber auch der Umzug vom Opernpalais auf den Schlossplatz. „Uns findet einfach niemand mehr“, so Nieke. Rund um die Adventszeit gibt es in der Hauptstadt etwa 80 Märkte.

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