Berlin

Lange Staus auf der Stadtautobahn

Mitten auf der A100 ging es am Montagmorgen einem Autofahrer nicht gut. Er rief den Notarzt – und legte den Berufsverkehr über Stunden lahm. Die Autos stauten sich bis Heiligensee. Erst kurz nach 11 Uhr hatte sich der Stau weitgehend aufgelöst. Gegen 7.55 Uhr war bei der Feuerwehr ein Notruf eines Autofahrers eingegangen, der über Gesundheitsprobleme geklagt habe, sagte ein Feuerwehrsprecher. Daraufhin sei ein Notarztwagen auf die Stadtautobahn Höhe Spandauer Damm geschickt worden. Der Notarzt reanimierte den Mann, der vermutlich einen Herzinfarkt erlitten und deshalb auf der linken Spur angehalten hatte. Während des Einsatzes wurde die Fahrbahn auf einen Streifen verengt. Die Einfahrten Siemensdamm und Antonienstraße wurden wegen zu hohen Verkehrsaufkommens gesperrt, ebenso musste auch der Tunnel Tegel immer wieder gesperrt werden. Auch in der Gegenrichtung ging es langsam voran – da die Autofahrer auf den Unfall schauten. Daher war die Auffahrt von der A115 auf die A100 stark erschwert, der Verkehr staute sich zeitweise zurück bis Spanische Allee. Am Nachmittag blieb dann noch ein Lastwagen auf der A100 liegen: Es gab acht Kilometern zäh fließenden Verkehr. Zwischen Detmolder Straße und Innsbrucker Platz war die rechte Spur in Richtung Neukölln gesperrt.