Welterbe

Müller gratuliert Technikmuseum zu Unesco-Auszeichnung

Das deutsche Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg wird mit einem Projekt von der Unesco geadelt. Senatschef Michael Müller gratuliert.

Das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg

Das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg

Foto: R4200 / picture alliance /

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat dem Deutschen Technikmuseum in Kreuzberg zur Aufnahme des Projekts „Manufakturelle Schmuckgestaltung“ in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco gratuliert.


Müller, der auch Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Deutsches Technikmuseum ist, sagte: „Berlin lebt von der kreativen Spannung zwischen Alt und Neu. Das Deutsche Technikmuseum schlägt mit seinem Projekt die Brücke zwischen Tradition und Gegenwart und hält damit wertvolles technisches Wissen für kommende Generationen lebendig."


Die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin wurde bereits Anfang Dezember von der Unesco darüber informiert, dass sein Beitrag zum Erhalt von Techniken manufaktureller Schmuckherstellung in der Kategorie „Beispiele guter Praxis“ als immaterielles Kulturerbe anerkannt worden ist.

Die Liste führe Projekte auf, die immaterielles Kulturerbe für künftige Generationen bewahren und lebendig erhalten würden, heißt es in einer Mitteilung des Landes Berlin. Dazu zählten neben Techniken und Fachwissen auch mündliche Traditionen, Bräuche, Praktiken oder darstellende Künste wie Tanz oder Theater.

Die Dauerausstellung „Schmuckproduktion“ im Technikmuseum Berlin zeige, wie Schmuck „manufakturell“ gefertigt werde, also insbesondere, wie und mit welchen Werkzeugen und Maschinen Schmuck in Serie hergestellt werde. Das Deutsche Technikmuseum hatte die Aufnahme seines Projekts in die Welterbeliste am Freitag mitgeteilt.