Morgenpost-Ratgeber

Sollen wir dem streunenden Kater ein Winterquartier bieten?

Tiere: Eine Familie am Stadtrand macht sich Sorgen um einen Streuner. Sie haben ihm ein „Haus“ aus einem Pappkarton gebaut. Reicht das?

Freilaufende Katzen sind abgehärtet und haben sich meist ein dichtes Winterfell zugelegt

Freilaufende Katzen sind abgehärtet und haben sich meist ein dichtes Winterfell zugelegt

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Gabi K., Lichterfelde: Meine Eltern wohnen am Stadtrand und bekommen seit ein paar Wochen täglich Besuch von einem streunenden Kater. Sie füttern ihn, wollen ihn aber nicht ins Haus lassen. Nun haben sie ihm für den Winter ein „Katzenhaus“ gebaut: einen Pappkarton mit verstärkten Wänden und einer Decke. Er steht trocken und windgeschützt auf der Terrasse. Reicht das dem Kater für den Winter?

Andreas Ochs: Wenn Sie der Meinung sind, dass der Kater wirklich kein Zuhause hat, können Sie ihm die geschilderte Unterkunft für die kalten Tage durchaus anbieten. Er ist dann wahrscheinlich auch an die tiefen Außentemperaturen gewöhnt, abgehärtet und hat sich zudem noch ein dichtes Winterfell zugelegt.

Oft haben die Tiere mehrere geschützte Plätzchen

Oft haben die routinierten Streuner aber mehrere geschützte oder sogar gewärmte Plätzchen, die sie abwechselnd aufsuchen. Es gibt natürlich auch solche Typen, die nur ab und zu unterwegs sind, aber eigentlich in geordneten Verhältnissen wohnen...

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