Alexanderplatz

Laborergebnis bestätigt: Händler verkaufte Hundefellmützen

Anfang November beschlagnahmte die Polizei zum Verkauf angebotene Pelzmützen. Nun bestätigte ein Labor die grausige Vermutung.

Schapkas, Rote-Armee-Mützen sowie andere Souvenirs an einem Verkaufsstand in Berlin

Schapkas, Rote-Armee-Mützen sowie andere Souvenirs an einem Verkaufsstand in Berlin

Foto: dpa

Nach einer Kontrolle eines Souvenirhändlers am Alexanderplatz Anfang November wurden 14 Kunst- und 15 Echtfellmützen im Labor geprüft. Nun bestätigt das am Freitag veröffentlichte Ergebnis den grausigen Verdacht: Eine Mütze besteht aus Hundefell.

Das geht aus einer veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung auf eine schriftliche Anfrage der CDU hervor. In der EU ist der Handel mit Haustierfellen seit Ende 2008 verboten. Der Händler musste ein Bußgeld zahlen.

Wie zuvor berichtet, hatte die Polizei nach einer Anzeige Anfang November die mutmaßlich aus Hundefell gefertigte Pelzmützen eines Souvenirhändler beschlagnahmt. Das Ordnungsamt kontrollierte danach noch andere Händler.

Weitere Erkenntnisse in der Sache lagen der Senatsverwaltung zufolge zunächst nicht vor.