Stadtentwicklung

Abriss und Neubau in der Cité Foch in Reinickendorf

Bezirk Reinickendorf und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) unterzeichnen städtebaulichen Vertrag.

Nach dem Abzug der französischen Alliierten Anfang der 90er-Jahre verkam die von ihnen errichtete Cité Foch in Reinickendorf, der Wohnungsleerstand betrug über 30 Prozent. Erst als die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ab 2000 die rund 470 Wohnungen sanierte, besserte sich das. Inzwischen steht kaum noch eine Wohnung leer – und die Nachfrage ist so groß, dass die Siedlung nun wachsen soll. Am Montag unterzeichneten Reinickendorfs Baustadtrat Martin Lambert (CDU) und Christine Conradt-Rakei (Bima) dazu einen Städtebaulichen Vertrag, nach dem bis zu 900 Wohnungen errichtet werden können. Neben der Festlegung der vier großen Baufelder, für die unter anderem das alte Schwimmbad sowie ein zuletzt vom Bundesnachrichtendienst genutztes Gebäude an der Rue Montesquieu abgerissen werden sollen, ist in dem Vertrag unter anderem geregelt, dass die Bima für die Schaffung öffentlichen Straßenlandes zuständig ist. In der Cité Foch hatten bislang alle Straßen noch den Status einer Privatstraße, was zur Folge hatte, dass die Busse der BVG sie nicht befahren konnten.

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