Verkaufsoffener Sonntag

Händler zufrieden mit dem Adventsgeschäft in Berlin

In Berlin hatten am zweiten Adventssonntag rund 7000 Geschäfte geöffnet. Und das Weihnachtsgeschäft ist bestens angelaufen.

Am zweiten Advent lief es für den Handel in Berlin besser als im Vorjahr

Am zweiten Advent lief es für den Handel in Berlin besser als im Vorjahr

Foto: Reto Klar

Hinter den Berlinern liegt ein langes Einkaufswochenende. Shoppen war nicht nur am Sonnabend angesagt, etwa 7000 Geschäfte öffneten auch am zweiten Adventssonntag. „Wie erwartet brachte der Tag den größten Umsatz der bisherigen offenen Sonntage im Jahr“, bilanziert Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg.

„Die Stadt war bei schönem Wetter sehr gut besucht, es herrschte gute Stimmung“, so Busch-Petersen weiter. In den ersten Adventstagen waren vor allem kleinere Geschenke zum Nikolaustag wie CDs oder DVDs gefragt, auch Beauty-Produkte und Spielwaren. Am Sonntag kauften viele bereits Weihnachtsgeschenke ein, häufig Smartphones und Tablets. Bei den Textilien blieb die Nachfrage verhalten. Der Handelsverbands-Chef sagt: „Bislang lief das Weihnachtsgeschäft besser als im Vorjahr.“

Die Kaufhäuser und Shoppingcenter öffneten von 13 bis 18, 19 oder 20 Uhr, darunter waren auch Möbelhäuser und einige Supermärkte. Am frühen Nachmittag waren die Touristen noch weitgehend unter sich, erst ab etwa 15 Uhr drängelten sich auch die Berliner in den Geschäften. Kommenden Sonntag bleiben die Läden geschlossen. Möglich ist der Einkauf am Sonntag wieder am 20. Dezember – immerhin noch vier Tage vor Heiligabend.

In Brandenburg ergibt sich laut Busch-Petersen ein gemischtes Bild zum Adventsgeschäft. Die Weihnachtsmärkte seien bisher sehr gut besucht gewesen. Dort, wo keine Weihnachtsmärkte stattfinden, leide der Handel. In Städten - insbesondere Potsdam - strömten die Menschen in die Läden. In der Mitte Brandenburgs seien die Umsätze auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr, im Rest des Landes eher schlechter.