Politik in Berlin

Berlins Grüne diskutieren die Zukunft der Stadt

Am Sonnabend veranstalten die Grünen eine Konferenz zur Zukunft der Stadt. Dabei suchen sie den Dialog mit den Berlin-Machern.

Antje Kapek (l.) und Ramona Pop, die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Antje Kapek (l.) und Ramona Pop, die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Foto: dpa Picture-Alliance / Lukas Schulze / picture alliance / dpa

„Zukunft gestalten“ lautet der Titel einer ganztägigen Berlin-Konferenz, die die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus am kommenden Sonnabend, 28. November, veranstaltet. Die Grünen wollen dabei die großen Herausforderungen, vor denen die Stadt in den nächsten Jahren steht, in den Blick nehmen und Ideen für ein weltoffenes und nachhaltig wirtschaftlich wachsendes Berlin diskutieren. Vor allem aber soll die Konferenz dazu dienen, den Dialog mit Vertretern der Stadtgesellschaft, die innovative Projekte verwirklichen und den Wandel gestalten, aufzunehmen und auszubauen. „Wir wollen die Berlin-Macher fördern und ihnen Räume geben“ sagten dazu die Fraktionschefinnen Antje Kapek und Ramona Pop.

Zu drei Themen wird es Podiumsdiskussionen geben. Zunächst geht es um Teilhabe, zivilgesellschaftliches Engagement und die Frage, wie sich eine offene Beteiligungskultur etablieren lässt. Der zweite Bereich widmet sich Toleranz und Vielfalt sowie den Potenzialen und Aufgaben, die sich aus größerer Weltoffenheit ergeben. In der dritten Diskussion stehen „Talente und Technologien“ im Mittelpunkt: Wie kann Berlin als moderne Metropole nachhaltig wachsen?

Prominente auf dem Podium

Auf den Podien diskutieren unter anderem Melanie Bähr, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin, Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters, Handwerkskammerpräsident Stephan Schwarz sowie Philipp Boutellier, Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH. Die Ergebnisse der Konferenz sollen dokumentiert werden, die Grünen hoffen aber vor allem darauf, dass sie den Anstoß für weitere Gesprächskreise, Netzwerke und Initiativen bildet.

Auf einem „Market Place“ erhalten Initiativen Gelegenheit, ihre Zukunftsprojekte vorzustellen. Dieser Marktplatz ist ausgebucht. Wer aber als Gast an der Konferenz im Abgeordnetenhaus an der Niederkirchnerstraße teilnehmen möchte, kann sich unter berlinkonferenz2015.de anmelden. Der Eintritt ist frei.