Kurzer Auftakt

KaDeWe-Prozess nach wenigen Minuten vertagt

Im Dezember 2014 haben Räuber einen Blitz-Überfall auf das KaDeWe verübt. Gegen drei von ihnen begann nun der Prozess - aber sehr kurz.

Nach dem Raubüberfall auf das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe am vierten Adventssamstag 2014 hat der Prozess gegen drei der mutmaßlichen Täter begonnen. Er wurde allerdings nach wenigen Minuten wieder vertagt, weil zwei der Verteidiger verhindert waren, wie der RBB berichtet. Nun soll der Prozess am nächsten Mittwoch forgesetzt werden.

Zwei 26- und 29-jährige Angeklagte sollen mitten im Vorweihnachtstrubel Vitrinen zertrümmert und mit weiteren Komplizen Uhren sowie Schmuck im Wert von rund 817.000 Euro erbeutet haben. Einem 27-Jährigen wird Beihilfe zur Last gelegt. Insgesamt waren den Ermittlungen zufolge fünf Vermummte in das geöffnete Kaufhaus des Westens (KaDeWe) gestürmt, hatten Reizgas versprüht und mit Äxten und Macheten Vitrinen eingeschlagen. Der Verbleib der Beute sei ungeklärt, sagte die Staatsanwältin am Mittwoch zu Prozessbeginn am Landgericht.