Kriminalität in Berlin

Offenbar Verwirrter zündet Boot an und stürzt in die Spree

Ein Mann legte offenbar am Paul-und Paula-Ufer einen Brand auf einem Boot und stürzte ins Wasser. Die Polizei nahm ihn fest.

Völlig ausgebrannt: das Boot auf der Spree. Der Bootsführer konnte sich an Land retten

Völlig ausgebrannt: das Boot auf der Spree. Der Bootsführer konnte sich an Land retten

Foto: schroeder

In Rummelsburg wurde am Sonnabendnachmittag ein Mann festgenommen, der im Verdacht, steht einen Brand auf einem Kajütboot gelegt zu haben. Gegen 16 Uhr alarmierte eine Anwohnerin die Feuerwehr zum Paul-und Paula-Ufer weil sie Rauch auf einem dort liegenden Boot entdeckt hatte. Als Beamte der Wasserschutzpolizei dort ankamen, sahen sie einen Mann auf dem Boot, der kurz danach ins Wasser fiel. Der 33-Jährige wurde aus dem Wasser geholt und an Land gezogen.

Die zwischenzeitlich eingetroffenen Brandbekämpfer löschten die Flammen, konnten aber nicht verhindern, dass die Kajüte vollständig ausbrannte. Der 33-jährige Mann verhielt sich während der Maßnahmen renitent und wirkte auf die Beamten psychisch auffällig. Er wurde zur Beobachtung stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.