Kriminalität

Pelzmützen vom Alex angeblich aus Hundefell

Wurden Mützen aus Hundefell am Alexanderplatz verkauft? Polizei nimmt einen mutmaßlichen Hundefell-Händler hoch. Gegen ihn wird ermittelt.

MIt Filmblut beschmiert, protestiert Tierschützerin Claudia Hämmerling in Berlin gegen das Tragen von Pelzmode. Immer wieder Verstoßen Pelzfarmer und Modemacher gegen die geltenden Tierschutzgesetze

MIt Filmblut beschmiert, protestiert Tierschützerin Claudia Hämmerling in Berlin gegen das Tragen von Pelzmode. Immer wieder Verstoßen Pelzfarmer und Modemacher gegen die geltenden Tierschutzgesetze

Foto: picture-alliance / dpa / dpa

Berlin. Aus Hundefell gefertigte Pelzmützen eines fliegenden Händlers haben in Berlin die Polizei auf den Plan gerufen. Am Dienstag haben Beamte am Alexanderplatz nach einer Anzeige mehrere Mützen sichergestellt. Das erklärte eine Polizeisprecherin und bestätigte damit Berichte von "Bild" und "B.Z." Demnach hatte der Verkäufer angegeben, einige Mützen in seinem Sortiment seien aus Hundefell. Nun sollen diese laut Polizei untersucht werden.

In der EU ist der Handel mit Haustierfellen verboten. Im vergangenen Jahr hatten eine Drogeriekette und eine Modefirma Mützen aus dem Sortiment genommen, bei denen angeblich Katzenfell aus China verarbeitet wurde. Beide Male bestätigte sich der Verdacht allerdings nicht.

Hunde und Katzen werden Tierschutzorganisationen zufolge in Drittländern für den Handel grausam getötet. Seit 2009 gilt ein europaweites Import- und Handelsverbot von sogenannten Haustierfellen. Dennoch würden laut Tierschutzorganisation Peta diese über die Grenzen geschmuggelt.