UVB-Jahresempfang

Politik trifft Wirtschaft im Berliner KaDeWe

Foto: Amin Akhtar

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) haben zum Jahresempfang geladen. Und auch dort waren die Flüchtlingszahlen ein Thema.

Zum traditionsreichen Jahresempfang begrüßte Udo Niehage, Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), im KaDeWe am Mittwoch mehr als 600 Gäste. Darunter waren Unternehmer aus allen Branchen der Hauptstadtregion, außerdem führende Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Medien.

Niehage begrüßte zum Bierabend des Verbandes besonders die Senatoren Frank Henkel, Cornelia Yzer, Matthias Kollatz-Ahnen und Thomas Heilmann. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hatte wegen einer Ministerpräsidentenkonferenz abgesagt. Die Landesregierung Brandenburgs war mit Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und Finanzminister Christian Görke vertreten. Ferner unter den Gästen: IHK-Chef Jan Eder, Handwerkskammerprädident Stephan Schwarz und der Leiter des Mercedes-Werkes, Hansgeorg Niefer, die Fraktionschefin der Grünen im Abgeordnetenhaus, Ramona Pop, sowie die Ex-Politiker Wolfgang Branoner und Peter Kurth.

Angesichts der anhaltend hohen Flüchtlingszahlen bezeichnete Niehage die anstehende Integration der Menschen als „Mammutaufgabe“, die nur auf europäischer Ebene gelöst werden könne. Dies sei eine noch größere Herausforderung als die Bewältigung der Finanzkrise. Niehage verwies zugleich auf den anhaltenden Aufschwung in der Hauptstadtregion. Seit 2012 seien allein in Berlin rund 110.000 neue Arbeitsplätze entstanden.