Pizza-Pasta-Kette

Bei Vapiano in Berlin soll Gammel-Essen serviert worden sein

Bei Vapiano wurden einem Medienbericht zufolge die Haltbarkeitsdaten auf Lebensmitteln wie Fleisch und Gemüse umetikettiert.

In einzelnen Restaurants der Pizza- und Pasta-Kette Vapiano sollen angeblich Haltbarkeitsdaten auf Lebensmitteln wie Fleisch und Gemüse umetikettiert worden sein. Das berichtet die "Welt am Sonntag" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die "Welt am Sonntag" beruft sich in ihrem Bericht auf Aussagen von Mitarbeitern der Restaurant-Kette. Demnach soll es in Restaurants in verschiedenen deutschen Städten, darunter auch in Berlin, zu Verstößen gegen die internen Frische-Standards gekommen sein, indem die vom Unternehmen selbst gesetzten Mindesthaltbarkeitsdaten verlängert worden seien.

So wären Lebensmittel serviert worden, die teilweise merkwürdig rochen und nicht mehr appetitlich waren. Zehn derzeitige und ehemalige Angestellte bestätigten dies dem Bericht nach der "Welt am Sonntag" mit eidesstattlichen Versicherungen und teilweise vor der Kamera.

Das Unternehmen Vapiano reagierte in einer Stellungnahme "schockiert" auf den Bericht und verwies auf hohe interne Qualitäts- und Kontrollstandards. „Es entzieht sich meiner und unser aller Vorstellungskraft, dass es solche Fälle bei Vapiano aktuell trotz allerstrengster Vorschriften und Kontrollen geben soll“, schreibt Jochen Halfmann, Vorstand der Vapiano SE. Es gebe keinerlei Management-Anweisungen für solch ein Fehlverhalten. Sollte es die beschriebenen Fälle dennoch gegeben haben, würden sie aufs Allerschärfste verurteilt. „Wir gehen den Vorwürfen daher konsequent nach, auch wenn sie zum Teil absurd erscheinen“, so Halfmann.