Prozesse

Zusammenstoß zweier ICE: Bahnmitarbeiter vor Gericht

Berlin. Der Zusammenstoß zweier ICE-Züge auf dem Betriebsbahnhof in Berlin-Rummelsburg beschäftigt heute ein Amtsgericht. Zwei Bahnmitarbeiter sollen den Unfall mit Millionenschaden bei einer Rangierfahrt fahrlässig verursacht haben. Ihnen wird gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr zur Last gelegt. Ein 53 Jahre alter Disponent soll dem mitangeklagten Triebwagenführer nicht mitgeteilt haben, dass das angesteuerte Gleis bereits besetzt war. Dem 54-Jährigen wird vorgeworfen, er sei zu schnell gefahren. Bei dem Unfall im Mai 2014 waren vier Wagen des stehenden und der Triebwagen des auffahrenden Zuges entgleist.