Mitte

Bombe an Charité-Baustelle ist entschärft

Bei Bauarbeiten nahe der Charité ist eine Bombe entdeckt worden. Für die Entschärfung musste die Fundstelle weiträumig gesperrt werden.

Eine amerikanische Fliegerbombe in der Nähe der Uniklinik Charité in Mitte ist entschärft worden. Gegen 10.55 Uhr am Mittwochvormittag beendeten die Bombenspezialisten ihre Arbeiten an dem 50 Kilogramm schweren Blindgänger in der Philippstraße. Die Straßensperrungen in der näheren Umgebung wurden aufgehoben, wie die Polizei mitteilte. Der Verkehr floss wieder.

Etwas mehr als eine Stunde lang hatten zwei Entschärfer die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bearbeitet. 120 Polizisten sicherten den Bereich um die Bombe in einem Umkreis von 150 Metern ab.

Die Evakuierung der Umgebung hatte gegen 9 Uhr am Mittwochmorgen begonnen. Fünf Wohnhäuser mussten geräumt werden. Eine Grundschule in der Nähe der Fundstelle blieb am Morgen geschlossen, genauso eine Außenstelle der Humboldt-Universität. Auf deren Gelände war die Bombe am Dienstag bei Bauarbeiten gefunden worden. Mit Zetteln waren die Anwohner auf die bevorstehende Entschärfung vorbereitet worden.

Geperrt waren die Hessische Straße zwischen Invalidenstraße und Hannoverscher Straße sowie die Hannoversche Straße zwischen Robert-Koch-Straße und der Friedrichstraße.