Bildung

Schüler zeigen ihre praktischen Ideen im Roten Rathaus

Am Dienstag wurden 18 Schulen im Roten Rathaus geehrt. Sie haben in ihren Projekten einen praktischen Bezug zur Alltagswelt hergestellt

Das Rote Rathaus gehörte am Dienstagvormittag den Kindern. 18 Schulen waren eingeladen. Sie hatten eins gemeinsam: Sie haben Projekte ins Leben gerufen, in denen die Schüler sich nicht nur Wissen aneignen, sondern einen praktischen Bezug zum Alltag, eine Vorstellung von der Berufswelt oder dem sozialen Handeln bekommen. Dafür wurden sie im Rathaus geehrt.

Ausgelobt wird der Preis vom „Förderverein Berlin – Praktisches Lernen und Schule“ und der Senatsbildungsverwaltung. Ziel des Vereins ist es, „Projekte durchzuführen, die Spaß machen – vor allem auch Spaß daran, Wissen zu erwerben“, sagt Geschäftsführerin Sybille Kubitzki. Es komme auf das praktische und nachhaltige Lernen an. Im Wappensaal präsentierten die Schüler unter anderen ihre Theaterstücke, ein Musical, Umweltprojekte und eine Schülerfirma. Der erste Preis ging an Gerome Heese aus der 11. Klasse der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule. Er hatte das Fahrgeschäft „Breakdancer“ als Modell nachgebaut, etwa ein Meter groß und mit Motor und Licht voll funktionstüchtig. Zu den Preisträgern gehörten auch die Schüler aus Syrien in der Willkommensklasse der Carl-Zeiss-Oberschule. Sie hatten in dem selbstgeschriebenen Theaterstück „Leben“ ihre Kriegs- und Fluchterlebnisse verarbeitet.