Kriminalität

Kreuzberg: Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden

Berlin. Bei Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden sind laut Polizei zwei Menschen verletzt worden. Rund 50 bis 70 mutmaßliche PKK-Anhänger standen am Sonntagnachmittag in Berlin-Kreuzberg genauso vielen Kontrahenten gegenüber, wie eine Behördensprecherin sagte. Es kam zu vereinzelten Rangeleien und Flaschenwürfen. Die Polizei trennte die verfeindeten Gruppen.

Zuvor waren am Mittag bis zu 1500 türkische Demonstranten vom Wittenbergplatz in Berlin-Schöneberg bis zum in Adenauer Platz in Berlin-Charlottenburg gezogen. Die Kundgebung stand laut Polizei unter dem Motto "Gegen Krieg, Vertreibung und Terror". Ein Polizeisprecher sagte, vereinzelt seien aus dem Demonstrationszug Parolen gegen die Untergrundorganisation PKK gerufen worden.

Augenzeugenberichte, wonach sich unter den Teilnehmern auch Anhänger der nationalistischen Grauen Wölfe befanden, bestätigte der Sprecher nicht. Die Kundgebung sei insgesamt friedlich verlaufen.