Sommerhitze

Gewitter in Berlin und Brandenburg - Mann verletzt

Die Gewitter am Sonntag sind in Berlin glimpflich verlaufen. Anders sah es in Brandenburg aus. Dort wurde ein 72-Jähriger verletzt.

Gewitter über Berlin

Gewitter über Berlin

Foto: Amin Akhtar

Zwei Menschen sind am Wochenende bei den Gewittern in Berlin und Brandenburg verletzt worden. In Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) stürzte am Sonntag das Vordach eines Campingwagens herab und traf einen 72-Jährigen, wie die Polizei am Montag in Potsdam mitteilte. Er erlitt einen Beinbruch.

Am Sonnabend hatte sich ein fünfjähriger Junge in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) einen Arm gebrochen. Er war wegen des starken Windes aus einer Hüpfburg gefallen.

In Berlin waren die Gewitter dagegen kaum spürbar. Am Sonntag registrierte die Feuerwehr lediglich drei witterungsbedingte Einsätze, wie ein Sprecher sagte. Die Gewitter brachten in der Nacht aber ein wenig Abkühlung: Am Montag wird es “nur” bis zu 28 Grad warm. Es ziehen Wolkenfelder durch und es kann immer wieder regnen. Vereinzelt können sich auch Gewitter entladen.

Der Regen hatte gegen 18.30 Uhr am Sonntagabend Berlin erreicht. Er zog von Westen über die Stadt. Gewitterwolken bauten sich dabei auf, kurz vor 20 Uhr kam der Regen dann in ganz Berlin an. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine bis 22 Uhr geltende Wetterwarnung vor "markantem Wetter" für Berlin und die Nordhälfte sowie den Südwesten Brandenburgs herausgegeben. Gewarnt wurde vor Unwettergefahr durch Gewitter mit heftigem Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Im Osten Brandenburgs stürzten am Sonntagabend Bäume um, Keller und Straßen wurden überschwemmt. Auf einem Campingplatz in Alt-Schadow (Dahme-Spreewald) fielen Bäume auf mehrere Campingwagen, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Bäume waren teilweise angebrochen und knickten durch den heftigen Wind um.

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Das Unwetter erzwang am Sonnabend auch eine frühere Schließung der Bundesgartenschau (Buga) in Rathenow (Havelland). Dort musste die Abendveranstaltung mit elf geplanten Konzerten abgesagt werden. Das Bugagelände in Rathenow bleibt wegen der Aufräumarbeiten bis zum Donnerstag geschlossen. Mitte Juni war ein 49-jähriger Besucher in Rathenow bei einem Umwetter von einem herabstürzenden Ast erschlagen worden.

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