Berlin

Der Turm und die Technik

Aufzüge Die zwei im Jahre 1996 erneuerten Aufzüge legen den Weg bis hinauf in die 203 Meter hoch gelegene Aussichtsetage in nur 40 Sekunden zurück und sind damit zwei Sekunden schneller als ihre Vorgänger.

Höhe Der Fernsehturm ist 368 Meter hoch und damit das höchste Bauwerk in Deutschland. Und ein gewichtiges Bauwerk zudem: So wiegt er insgesamt 26.000 Tonnen. Allein das Gewicht der Kugel mit einem Durchmesser von 32 Metern beträgt 4800 Tonnen. Die Kugel besteht aus 140 Segmenten aus Nirosta-Außenhaut. Für den Fernsehturm wurden insgesamt fast 8000 Kubikmeter Beton und 5000 Tonnen Stahl verbaut.

Windlast Der Wind bringt den Turm kaum zum Schwingen, zumindest sind die Pendelbewegungen des Turmes kaum wahrnehmbar. Die Auslenkung an der Antennenspitze beträgt zirka 60 Zentimeter und in Höhe des Turmcafés nur noch etwa 15 Zentimeter. Die Frequenz der Schwingung liegt bei sieben bis zehn Sekunden. Erreicht werden die geringen Schwingungen durch ein spezielles Pendel. Es besteht aus einem 1,5 Tonnen schweren Metallstab, der an drei Seilen aufgehängt wurde und seinen Impuls auf vier hydraulische Teleskopstoßdämpfer überträgt

Antennen Der rotweiße Antennenmast bildet den Abschluss des Fernsehturms. Der Mast ist 118 Meter hoch und verhilft dem Fernsehturm zu seiner Gesamthöhe von 368 Meter. Der weithin sichtbare Antennenmast ist nur der am besten sichtbare Teil der Sendeanlagen. Über die diversen Antennen des Fernsehturms werden mehr als 60 Radio- und Fernsehprogramme gesendet. Eine Minderheit von Radioprogrammen wird noch analog verbreitet, die anderen Programme werden digital ausgestrahlt.

Kosten Mit mehr als 100 Millionen Mark stiegen die Kosten für den Fernsehturm auf das Dreifache der ursprünglich veranschlagten Ausgaben.