Serratien

Ein Baby nach Darmkeim-Infektion in der Charité entlassen

Im April und im Mai hatten sich Frühchen auf einer Station der Charité mit gefährlichen Darmkeimen infiziert. Eines der betroffenen Babys konnte die Klinik nun verlassen.

Nach dem Ausbruch von Darmkeim-Infektionen an der Berliner Charité ist eines der betroffenen Babys am Mittwoch entlassen worden. Der Zustand von drei weiteren betroffenen Kindern sei stabil, teilte die Uniklinik am Donnerstag mit.

„Auf der Frühgeborenen-Station sind keine neuen Fälle aufgetreten.“ Den ersten Fall einer Infektion mit sogenannten Serratien am Standort Virchow in Wedding gab es am 13. April, den bisher letzten am 23. Mai. Die Kinder hatten etwa Lungenentzündungen bekommen, die mit Antibiotika behandelt wurden.

Sie liegen räumlich getrennt von übrigen Patienten und werden von eigenen Teams betreut. Der Keim gilt bei Gesunden als harmlos, kann geschwächten Frühchen aber gefährlich werden. Bereits 2012 hatte es an der Charité einen Serratien-Ausbruch gegeben.