Pendler

Arbeiten in Berlin - und zum Schlafen in den Speckgürtel

Die Städte im Berliner Umland wachsen rasant, der Speckgürtel wird immer fetter. Doch die Infrastruktur hält kaum mit. Wie werden Falkensee, Kleinmachnow und Teltow mit dieser Entwicklung fertig?

Foto: pa/euroluftbild.de/Robert Grahn / pa/ZB/d

Der „Speckgürtel“ rund um die Hauptstadt wird immer fetter. Zigtausende Menschen sind seit der Wiedervereinigung ins Umland gezogen, ein großer Teil von ihnen pendelt täglich nach Berlin. Der Trend hält an, die Infrastruktur kaum Schritt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke weiß um die großen Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen.

Manche von ihnen wüchsen so schnell, dass sie mit den kommunalen Leistungen nicht hinterherkommen. Hinzu kommen die Herausforderungen beim Wohnungsbau: Eine „zu starke Urbanisierung im Umland“ müsse vermieden werden, sagte Woidke kürzlich im Morgenpost-Interview. Es wäre nicht gut für die Hauptstadt, wenn sie sich zu stark nach Brandenburg ausdehne.

Sind die wachsenden Speckgürtel-Gemeinden nur Schlafstädte? Orte, aus denen die Menschen nicht nur zum Arbeiten nach Berlin fahren, sondern auch zum Einkaufen, für Theater- und Opernbesuche?

Ein Besuch in Falkensee, Kleinmachnow und Teltow

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