Infektion

Masernwelle in Berlin ist noch nicht vorbei

Die Masernwelle in Berlin will nicht abebben. Im April wurden zwar weniger neue Fälle gemeldet, aber immer noch erkranken täglich Menschen an dem Virus.

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Beim Berliner Masern-Ausbruch ist noch immer kein Ende absehbar. Zwar wurden im April mit 204 Erkrankungen rund ein Drittel weniger neue Fälle gezählt als im März. Allerdings gebe es nach wie vor täglich neue Meldungen, sagte eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) der Deutschen Presse-Agentur.

Die Behörde hat bis Mittwoch 1206 Masernfälle seit dem Beginn der Epidemie im Oktober 2014 gezählt. Zuletzt entfielen die meisten Neuerkrankungen auf Neukölln, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. Im Februar war ein Kleinkind an Masern gestorben. In bisher zehn Fällen wurden dem Lageso zudem Komplikationen wie Lungen- und Mittelohrentzündungen gemeldet.