Kindermuseum

Jüdisches Museum will 2019 ein Haus für Kinder eröffnen

Das Kindermuseum soll 2019 öffnen. Geplant ist, dass es in der vom Architekten Daniel Libeskind umgebauten früheren Blumengroßmarkthalle gegenüber vom Jüdischen Museum eingerichtet wird.

Das Jüdische Museum Berlin will ein Kindermuseum eröffnen. Das neue Museum werde sich einem biblischen Thema widmen, sagte die Sprecherin des Museums, Katharina Schmidt-Narischkin, der Berliner Morgenpost.

Die Grundfinanzierung sei vom Stiftungsrat des Museums, in dem Vertreter von Bund und Land sitzen, gesichert. Die Arbeiten an dem Kindermuseum sollen Ende des Jahres 2017 beginnen. Es würden aber noch private Sponsoren gesucht, so die Sprecherin.

Das Kindermuseum soll 2019 öffnen. Geplant ist, dass es in der vom Architekten Daniel Libeskind umgebauten früheren Blumengroßmarkthalle gegenüber vom Jüdischen Museum eingerichtet wird. In einer Hälfte dieser Halle ist die Museumsakademie mit Bibliothek, Archiv und Veranstaltungsräumen untergebracht. Die andere Hälfte steht bislang leer. Das Jüdisches Museum hat jedes Jahr rund 700.000 Besucher.

Ein Kindermuseum, das bereits gut funktioniert, ist das Labyrinth-Kindermuseum an der Osloer Straße 12 in Wedding. „Platz da! Kinder machen Stadt“ heißt die interaktive Bauausstellung, die dort bis Ende August zu sehen ist.