Verkehr und Wetter

ADAC warnt zum Ferienstart vor vollen Straßen in Berlin

Dieses Wetter ist nur was für sonnige Gemüter. Es ist kühl und wechselhaft. Meteorologen kündigen Nebel und Windböen an - und auf den Straßen wird es am Freitag richtig voll.

Zum Start der Osterferien in Berlin warnt der ADAC vor starkem Verkehr auf den Ausfallstraßen der Hauptstadt. Viele Reisende würden bereits am Freitagnachmittag aufbrechen und die Stadt verlassen, aber auch Sonnabendfrüh müsse mit Staus gerechnet werden, teilte der Autoclub am Donnerstag mit. Zu empfehlen sei deshalb, die Stoßzeiten zu vermeiden und erst am Sonnabendnachmittag loszufahren.

Kurzurlauber, die nicht an die Schulferien ihrer Kinder gebunden sind, würden hingegen erst eine Woche später – unmittelbar vor den Osterfeiertagen – losfahren, hieß es. Auf den Straßen werde es deshalb vor allem am Gründonnerstag voll; am Karfreitag entspanne sich die Lage in der Regel wieder.

Laut ADAC werden voraussichtlich die Autobahnen Richtung Nord- und Ostsee stark befahren sein. Ebenfalls beliebt bei Ausflüglern seien auch der Spreewald und das Lausitzer Seengebiet südlich der Hauptstadt. Da auf einigen Autobahnen derzeit gebaut wird, rät der ADAC, mehr Zeit einzuplanen. Zudem sollten Reisende auch auf Bundesstraßen ausweichen.

Für rund 330 000 Berliner Schüler beginnen am Freitag die Osterferien. Wie üblich dauern sie zwei Wochen. Am Montag, 13. April, geht dann die Schule wieder los.

Wetterbericht: Es bleibt grau und feucht

Die gute Nachricht lautet: Die Regenwahrscheinlichkeit liegt heute am Donnerstag nur bei 20 Prozent. Die schlechte: Der Himmel bleibt grau, keine Sonne in Sicht.

Immerhin erwärmt sich die Luft auf neun bis elf Grad. Allerdings ist die “einströmende Luftmasse feucht und etwas kühler als in den vergangenen Tagen“, das vermerkt der Deutsche Wetterdienst aus Potsdam.

In der Nacht soll sie sich den Meteorologen von wetter.net zufolge bis auf vier Grad abkühlen. Der Deutsche Wetterdienst kündigt Nebel an.

Seiner Prognose zufolge sind am Freitag einzelne Windböen vor allem in „Schauernähe“ um 50 Kilometer pro Stunde möglich.

Spaziergänge, Vitamine und bunte Kleidung gegen den Blues

Wer nun wieder in den Winterblues verfallen will – das gilt nicht. Denn selbst bei trübem Wetter ist Tageslicht vielfach intensiver als Zimmerbeleuchtung. Schon ein längerer Spaziergang stärkt die Abwehr, versorgt den Körper mit ausreichend Licht, bringt den Stoffwechsel auf Trab und sorgt für eine extra Portion Wohlbefinden.

Und die richtige Ernährung bringt auch gute Laune: Obst und Gemüse versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Besonders Bananen kurbeln die Produktion von Serotonin an.

Und selbst wenn es viele Überwindung kosten mag: Wenn die Sonne nicht scheint, zieht man sie einfach an. Denn helle und farbenfrohe Kleidung hebt die Stimmung – besonders gelbe und orange Farben.

Foto: dpa