DLRG-Bilanz

In Berliner Gewässern starben 2014 zehn Menschen

In Berlin sind im vergangenen Jahr vergleichsweise wenige Menschen ertrunken. Zehn Menschen kamen laut DLRG in Berliner Gewässern ums Leben - im bundesweiten Vergleich eine niedrige Zahl.

In Berlin sind im vergangenen Jahr vergleichsweise wenige Menschen ertrunken. Zehn Menschen seien in den Gewässern des Landes ums Leben gekommen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mit.

Das seien pro 100.000 Einwohner 0,30 Badetote gewesen – im bundesweiten Vergleich war das eine relativ niedrige Zahl. Die meisten Menschen ertranken in Bayern (79), pro 100.000 Einwohner war der Wert in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten (1,75 pro 100.000). In Brandenburg sind 17 Menschen ertrunken. Pro 100.000 Einwohner waren das 0,69 Badetote.

Bundesweit ertranken 2014 392 Menschen – das waren 54 weniger als im Vorjahr. Davon waren fast 80 Prozent Männer. Die meisten Menschen starben in Flüssen oder Seen. Aber auch im Meer, in Schwimmbädern, Bächen, Hafenbecken, Kanälen, Gräben und Gartenteichen kamen mehrere ums Leben.

Laut DLRG sind die Hauptursachen des Ertrinkens Leichtsinn und Selbstüberschätzung. Außerdem lernten viele Schüler nicht mehr richtig schwimmen und ältere Menschen überschätzten ihre Fitness. 53,4 Prozent der Badetoten in Deutschland seien älter als 50 Jahre gewesen, hieß es.