Berliner U-Bahn

Ab Sonntag gibt es abends nur noch Pendelverkehr auf der U7

An der U-Bahn-Linie U7 wird am Tunnel gebaut. Zwischen den Stationen Rathaus Spandau und Rohrdamm werden die Züge vom 15. Februar bis zum 27. März ab 22 Uhr nur unregelmäßig verkehren.

Foto: Tobias Kleinschmidt / dpa

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen ihr Tunnelsanierungsprogramm fort. Betroffen sind nun die Nutzer der längsten U-Bahnlinie der Stadt, der U7 (Rathaus Spandau–Rudow). Von 15. Februar an bis voraussichtlich 27. März fährt jeweils ab etwa 22 Uhr bis Betriebsschluss zwischen den Stationen Rathaus Spandau und Rohrdamm nur noch ein Pendelzug im 20-Minuten-Abstand. In diesem Streckenabschnitt will die BVG die rund 30 Jahre alte Tunnelabdichtung instand setzen.

Außerdem wird die Bahnsteighöhe so geändert, dass Rollstuhlfahrer künftig barrierefrei in den U-Bahn-Zug gelangen können. Die BVG investiert in das Projekt rund eine Million Euro. Alle Arbeiten werden in den Abend- und Nachtstunden durchgeführt, um die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, so ein BVG-Sprecher. Die Sperrung gilt zudem nicht in den Nächsten zu Sonnabend und Sonntag, in denen es ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen gibt.

Berliner U-Bahn-Netz an vielen Stellen sanierungsbedürftig

Das insgesamt 126 Kilometer lange Tunnelnetz der Berliner U-Bahn ist teilweise mehr als 100 Jahre alt und gilt an vielen Stellen als sanierungsbedürftig.

Allein für Reparaturen an der Tunnelabdichtung gegen Wasser müssen die Verkehrsbetriebe in den kommenden zehn Jahren 160 Millionen Euro ausgeben.