Kommentar

Michael Müller ist der Verteidiger des Klein-Klein

Ein Landeschef spricht im Parlament über Schultoiletten, das ist neu. Müller will Vorhaben für die Menschen sichtbar umsetzen. Doch wieso gelang ihm das als Senator nicht?, fragt Joachim Fahrun.

Hat jemals ein Regierender Bürgermeister unter dem Glasdach des Abgeordnetenhauses von Schulklos gesprochen? Michael Müller tut das, und zwar nicht verschämt und verdruckst, sondern mit Vorsatz. Die Botschaft seiner ersten Regierungserklärung ist – symbolisch gesprochen – die Sanitärfrage in Schulen. Er wolle keine Schulen mehr akzeptieren, in denen sich Schüler vor dem Gang zur Toilette ekeln müssen, sagt Müller. In seiner Hinwendung zu den Alltagssorgen der Menschen ist das eine programmatische Aussage: weg von den Luftschlössern des Wollens, hin zu den realen, lösbaren Problemen. Die deutsche Hauptstadt macht künftig Kommunalpolitik. Wie viele Mitarbeiter im Bürgeramt im Bezirk künftig Ausweise ausstellen ist mindestens so wichtig wie wie das Museum der Moderne am Kulturforum

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Die Kritik ist berechtigt

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