Nach Spree-Sprung

21-Jährige weiter vermisst – Familie sucht mit Foto

Von der jungen Frau, die am Sonntag in die Spree gesprungen ist, fehlt weiter jede Spur. Die Polizei geht davon aus, dass sie ertrunken ist. Doch die Familie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Foto: Pletl

Die Suche nach der vermissten 21-jährigen Esma Yalabik, die am Sonntagabend von einer Fußgängerbrücke in Friedrichshain in die eisige Spree gesprungen ist, wurde am Mittwoch fortgesetzt. Zum zweiten Mal stiegen Taucher in das Wasser an der Parkwegbrücke – zum zweiten Mal musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden. Die Familie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben und hängte an dem Unglücksort eine Vermisstenmeldung mit dem Foto der Vermissten auf und sucht auch auf Facebook.

Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass die junge Frau ertrunken ist. Ein Grund, warum die Leiche noch nicht gefunden wurde, könnte nach Feuerwehrangaben die dicke Winterkleidung sein, die sich mit Wasser vollsaugt und den Körper nach unten zieht. Außerdem sei die Strömung an der Brücke sehr stark. Die 21-Jährige hatte sich nach einem Streit mit ihrem gleichaltrigen Freund am Sonntag von der Parkwegbrücke ins Wasser gestürzt.