Verbraucherzentrale warnt vor unseriösem Inkassounternehmen

Viele Berliner erhalten zurzeit eine „Letzte Mahnung“ und sind verunsichert. Die Verbraucherzentrale warnt deshalb vor dem Absender, denn das Schreiben ist offenbar ein Betrugsversuch.

Unseriöse Inkassounternehmen versuchen derzeit wieder an das Geld von arglosen Verbrauchern zu kommen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Berlin hin. In Briefen werden die Empfänger unter der Überschrift „Letzte Mahnung“ aufgefordert, Geldbeträge auf ein Konto auf Zypern zu überweisen. Unter Hinweis darauf, dass angeblich bereits vergeblich abgemahnt worden sei, werden bis zu 183 Euro gefordert. Das Inkassounternehmen nennt sich „Euro und Deutsche Inkasso Dienst GmbH“.

„In unsere Beratung kamen bereits mehrere Verbraucher, die durch diese Zahlungsaufforderung stark verunsichert waren“, erläutert Jana Brockfeld, Juristin bei der Verbraucherzentrale Berlin. Verbraucher sollten sich von dem Schreiben nicht verunsichern lassen und den beiliegenden Überweisungsschein nicht ausfüllen. Denn nach Angaben der Verbraucherschützer ist das Inkassounternehmen nicht registriert. Auch unter der angegebenen Nummer im Handelsregister ist die Firma nicht zu finden. Das Schreiben hat außerdem auffällig viele Rechtschreibfehler.