Berlin-Tipps

Das sind die Höhepunkte dieser Woche in Berlin

Hunderte von Veranstaltungen gehen täglich über große und kleine Bühnen der Stadt – zwischen Reinickendorf und Neukölln, Spandau und Treptow. Hier sind einige der Höhepunkte der kommenden Tage.

Foto: Promo

23.12.: Schroeder und Staub im Theater der Wühlmäuse

Die Kabarettisten Florian Schroeder und Volkmar Staub stellen Deutschland eine eindeutige Diagnose aus: Das Land braucht eine Therapie. Deswegen ziehen Staub und Schroeder für „Zugabe 2014“ die Couch aus und legen ihren Patienten ungefragt darauf. Das Beste daran ist, dass man diese reinigende Kur ganz ohne Rezept bekommt. Schroeder und Staub lassen ein ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien, Liedern und Gedichten Revue passieren.

Wühlmäuse, Pommernallee 2-4, Westend, Tel. 30 67 30 11, 20 Uhr, Karten kosten 21,50–24,50 Euro

23.12.: Mozarts Opernklassiker „Die Zauberflöte“ in Charlottenburg

Kurz vor dem Fest eine „Zauberflöte“: Die mit Abstand bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart kommt an der Staatsoper auf die Bühne. Mit dem legendär gewordenen Sternenhimmel nach Karl Friedrich Schinkel gehört August Everdings Inszenierung von 1994 zu den Klassikern im Repertoire des Hauses.

Staatsoper im Schiller Theater, Bismarckstraße 110, Charlottenburg, Tel. 20 35 45 55, 15 Uhr und 19 Uhr, Karten kosten 28–84 Euro (auch am 25.12.)

23.12.: Molières „Tartuffe“ an der Schaubühne

Michael Thalheimer hat Molières „Tartuffe“ inszeniert, die Geschichte eines religiösen Heuchlers, der die Gutgläubigkeit missbraucht, um sich persönlich zu bereichern. Religiöse Heuchler wollten denn auch schon zu Molières Lebzeiten die Aufführung des Stückes verhindern.

Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, Wilmersdorf, Tel. 89 00 23, mit Glück Restkarten

24.12.: „Bummelpeters Weihnachtsfest“ in Mitte

Am Heiligabend erzählt der Großvater den Kindern die Geschichte, wie „Bummelpeters Weihnachtsfest“ fast ins Wasser fällt. So wie Peter selbst am Weihnachtsabend in den Dorfteich fällt. Eigentlich soll er daraufhin dem Tod an der Hand zur Himmelspforte folgen. Doch weil er immer wieder stehen bleibt und ständig nur bummelt, geht der Tod schließlich allein vor und Peter erlebt doch noch eine fröhliche Bescherung. Regie bei diesem Puppen-, Schauspiel und Musik-Stück führt Antje Siebers. Martin Seiffert ist der Erzähler. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderen die Puppenspieler Ute Kahmann und Thomas Mette sowie Schattenspieler Stefan Fichert. Autor Albert Wendt hat das Theaterstück im Auftrag des Konzerthauses Berlin nach seinem 2010 erschienenen Kinderbuch geschrieben.

Konzerthaus, Gendarmenmarkt, Mitte, Tel. 203 09 21 01, 11 Uhr, ab 7 Jahren, 12 Euro (Kinder 5 Euro)

24.12.: Weihnachten mit Wladimir Kaminer in Mitte

Mit Wladimir Kaminer gibt es „Weihnachten auf Russisch“. Trost spenden will Kaminer bei dieser Gelegenheit, indem er seinem Publikum vor Augen führt, dass es immer jemandem noch schlechter geht als einem selbst. In der Sowjetunion zum Beispiel verglich Kaminer seinen Alltag stets mit dem in Nordkorea. Und nachdem Kaminer auf unterhaltsame Weise von seiner russischen Weihnacht erzählt hat, startet auch schon die Russendisko.

Volksbühne am Rosa- Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, Mitte, Tel. 24 06 57 77, 21 Uhr, Karten kosten 18 Euro

25.12.: Musical „Das Dschungelbuch“ am Kurfürstendamm

Christian Berg hat Rudyard Kiplings weltberühmtes „Dschungelbuch“ als Musical zur Musik von Konstantin Wecker inszeniert. Seit 1894 begeistern die Abenteuer des Menschenkindes Mogli und seiner tierischen Freunde Leser und Zuschauer. Ein Klassiker für die ganze Familie.

Theater am Kurfürstendamm, Kurfürstendamm 206-209, Charlottenburg, Tel. 88 59 11 88, 11 und 14.30 Uhr, 13,10–19,90 Euro

25.12.: Eisbären Berlin treffen auf die Kölner Haie

Die Kölner Haie sind nicht der schwierigste Gegner, also können sich die Eisbären hoffentlich ein wenig profilieren. 30. Spieltag der Eishockey Bundesliga.

O2 World, O2-Platz 1, Friedrichshain, Tel. 20 60 70 88 99, 19.30 Uhr, 15–67 Euro

26.12.: Die perkussiven Müllwerker von „Stomp!“ sind wieder in der Stadt

Was vor mehr als 20 Jahren mit ein paar Besen und der Lust an unterhaltsamer Performance begann, gehört in Metropolen wie New York und London heute zu den größten Publikumsmagneten: Wummernde Müllwerker präsentieren in der furiosen Show „Stomp!“ die hohe Kunst des Fingerschnipsens, Besenschwingens und Mülltonnenschepperns (bis 31. Dezember).

Admiralspalast, Friedrichstr. 101, Mitte, Tel. 01805-2001, 20 Uhr, Karten kosten 40,90–71 Euro