Bundespressekonferenz

Feueralarm stört Konferenz von Ursula von der Leyen

In den Räumen der Bundespressekonferenz hat es am Mittwochvormittag einen Feueralarm gegeben. Verteidigungsministerin von der Leyen und Journalisten mussten das Gebäude kurzzeitig verlassen.

Foto: AFP

Wegen eines Feueralarms ist die Pressekonferenz von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Gesetz für eine attraktivere Bundeswehr für zehn Minuten unterbrochen worden.

Ausgelöst wurde der Alarm im Haus der Bundespressekonferenz durch einen Feuermelder im dritten Stock. „Bei uns ist das auch so“, reagierte von der Leyen mit einer Anspielung auf den Zustand der Bundeswehr-Ausrüstung. „Wenn ein Kratzer auf der Windschutzscheibe ist, dann wird die ganze Flotte gegroundet.“ Hier sorge ein einzelner Feuermelder dafür, dass das ganze Haus geräumt werden müsse. Einen Brand konnte die Feuerwehr nicht feststellen.

Zuletzt war der größte Teil der Marine-Hubschrauber der Bundeswehr vorübergehend aus dem Verkehr gezogen worden, weil bei mehreren Exemplaren Risse am Heck festgestellt wurden.

Die Verteidigungministerin verlegte die Vorstellung ihrer Reformen kurzzeitig vor die Türen der Bundespressekonferenz. Dort verlor sie jedoch nicht viele Worte, denn nach dem Ende des Alarms wurde die Pressekonferenz gegen 11.15 Uhr weiter.

Im Saal ging Ursula von der Leyen kurz auf den Vorfall ein, stieg dann aber in Detailfragen des Gesetzesentwurf zur Bundeswehrreform ein.