Bahnverkehr

ICE-Strecke zwischen Berlin und Hamburg teilweise gesperrt

Ab Mittwoch müssen Fahrgäste mehr Zeit einplanen: Fernzüge zwischen beiden Metropolen werden über Stendal und Uelzen umgeleitet. Fahrzeit verlängert sich teilweise um mehr als eine Stunde.

Foto: Marcus Brandt / dpa

Bahnreisende von Berlin nach Hamburg müssen sich auf spürbar längere Fahrzeiten einstellen. Die schnelle ICE-Strecke ist vom Mittwoch an wegen Bauarbeiten zwischen Hagenow Land (Mecklenburg-Vorpommern) und dem früheren Grenzbahnhof Büchen (Schleswig-Holstein) voll gesperrt.

Noch bis Sonntag, 14 Uhr, leitet die Bahn ihre Fernverkehrszüge zwischen beiden Metropolen, darunter alle ICE und Eurocity, über Stendal und Uelzen um. Nach Angaben eines Bahnsprechers müssen auf dem gesperrten Abschnitt mehrere quer unter den Gleisen liegende Durchlässe im Bahndamm, zum Beispiel für Abwasserleitungen, dringend erneuert werden. Betroffen von der Umleitung sind mehr als 20 Direktverbindungen pro Tag. Die planmäßige Reisedauer verlängert sich je nach Zug zwischen einer halben und gut einer Stunde. Züge, die von Hamburg nach Rostock, Stralsund, Binz und Greifswald fahren, fallen komplett aus. Dafür fahren zwischen den Hauptbahnhöfen Hamburg, Schwerin und Rostock ersatzweise Busse. Betroffen von der Sperrung ist auch der Regionalverkehr.

Die ICE-Strecke zwischen Berlin und Hamburg gilt als eine der am stärksten genutzten Bahnstrecken in Deutschland. Sie wurde zwischen 1991 und 2004 für Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h ausgebaut. Rund 14.000 Fernreisende sind dort täglich im ICE oder EC unterwegs.

Weitere Informationen gibt die Bahn auf ihrer Internetseite www.bahn.de/bauarbeiten oder über die Telefonnummer 0385/750-2405.