Bahnstreik

GDL-Chef kündigt siebentägige Streikpause ab Montag an

Aufatmen für Bahnfahrer: Ab Montag will die Lokführergewerkschaft GDL ihren Streik für mindestens sieben Tage unterbrechen. Das kündigte ihr Chef Claus Weselsky an.

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Nach den jüngsten Arbeitsniederlegungen der Lokführer müssen sich Bahnreisende in der kommenden Woche vorerst auf keine weiteren Behinderungen einstellen. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, kündigte eine siebentägige Streikpause ab Montag an. „Ich denke, dass wir über die nächste Woche reden und dass wir dort eine Pause einlegen von mindestens sieben Tagen“, sagte Weselsky am Samstagabend im ZDF-„heute-journal“. Die Lokführer hatten die Bahnkunden zuvor mit ihrem Ausstand in der Ferienzeit empfindlich getroffen.

Etwa zwei Drittel der Fernzüge stehen seit dem frühen Sonnabendmorgen still. Geplant ist der Streik bis Montagfrüh. Ein neues Tarifangebot der Bahn hatte die GDL am Freitag abgelehnt.

Auch in Berlin müssen sich Nutzer von Nah- und Fernverkehr am Sonntag weiter auf erhebliche Probleme einstellen. Zahlreiche Verbindungen fallen aus.