Leichtsinn

Fußgänger läuft auf die A111 und wird schwer verletzt

Schlimmes Ende einer Mutprobe: Nach dem Besuch des Oktoberfestes auf dem Zentralen Festplatz war ein Jugendlicher auf die Fahrbahn der A111 gelaufen. Er wurde von einem Pkw erfasst.

Foto: THOMAS SCHRÖDER

Ein 17 Jahre alter Mann hat seinen Leichtsinn unter Alkoholeinfluss am Sonntag kurz nach Mitternacht beinahe mit dem Leben bezahlt. Offenbar um eine Mutprobe zu bestehen, lief er auf die Stadtautobahn A111 und wurde dort von einem Auto erfasst. Die Ärzte im Krankenhaus diagnostizierten lebensgefährliche Verletzungen.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte der 17-Jährige zunächst mit mehreren Freunden das Oktoberfest auf dem Zentralen Festplatz an der Grenze zwischen Reinickendorf und Wedding besucht. Dann betrat er in Höhe Festplatz die Autobahn, lief bis zum Mittelstreifen und kehrte wieder zurück. Auf dem rechten Fahrstreifen wurde er schließlich vom dunklen BMW eines 61-Jährigen erfasst, der in Richtung Tegel unterwegs war. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt.

Augenzeugen alarmierten Polizei und Feuerwehr, eine Notarztwagenbesatzung transportierte das Opfer ins Krankenhaus. Bei ihm wurden schwere Kopf- und Rumpfverletzungen festgestellt. Zudem ergaben die Röntgenaufnahmen zahlreiche Knochenbrüche. Der Jugendliche wird auf der Intensivstation behandelt. Ob er die kommenden Tage überstehen wird, ist noch unklar. Ob der 17-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen durch die Polizei.