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Berlin war im Juli Deutschlands wärmstes Bundesland

Man sagt Berlin ja nach, es regne dort seltener als anderswo, zugleich ist der harte Winter legendär. Nun zeigt sich: Berlin taugt auch für Plus-Rekorde. Im Juli war die Stadt wärmstes Bundesland.

Foto: Paul Zinken / dpa

Berlin war im Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,7 Grad Celsius das wärmste deutsche Bundesland – dicht gefolgt von Brandenburg, das auf 21 Grad und damit auf den zweiten Platz kam. Das teilte der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach mit. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge im Durchschnitt 19,2 Grad gemessen. Die Sonne zeigte sich in der Bundeshauptstadt mit 260 Stunden deutlich länger als im Deutschlandmittel, das bei 222 Stunden lag. Brandenburg verbuchte 262 Sonnenstunden.

Bei Niederschlägen von 87 beziehungsweise 92 Litern auf den Quadratmeter war es in Berlin und Brandenburg auch trockener als im Durchschnitt aller Bundesländer, der 128 Liter auf den Quadratmeter aufwies. Als Konsequenz galt beispielsweise am 23. Juli in ganz Brandenburg die höchste Waldbrandwarnstufe.