Neukölln

Motorradfahrer stirbt nach Unfall auf Karl-Marx-Straße

In Berlin-Neukölln hat sich am Dienstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Das Unfallopfer war mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und soll zuvor sogenannte Hochstarts gemacht haben.

Foto: Steffen Pletl

Ein 50 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Unfall in Berlin-Neukölln am Dienstagabend tödlich verunglückt. Zu dem Unfall auf der Karl-Marx-Straße am S-Bahnhof Neukölln kam es, als der Motorradfahrer mit seinem Fahrzeug gegen das Schutzgitter einer Verkehrsinsel gerast war.

Der Aufprall war so heftig, dass dem Motorradfahrer ein Bein abgerissen wurde. Der Mann starb noch am Unfallort.

Frau lebensbedrohlich verletzt

Das Motorrad flog über den Schutzzaun und traf etwa 30 Meter weiter eine 52-jährige Frau, die dort mit ihrer 32-jährigen Tochter und deren zwei Jahre alter Tochter vor einem Aufzug zum S- und U-Bahnhof Neukölln warteten.

Die 52-Jährige musste im Krankenhaus notoperiert werden und befindet sich auf der Intensivstation. Die 32-Jährige und ihre Tochter, die sich im Kinderwagen befunden hatte, wurden leicht verletzt.

Zeugen berichten, der verunglückte Kradfahrer soll zuvor mehrfach Hochstarts, sogenannte Wheelies, gemacht haben.

Foto: Steffen Pletl