Rauchentwicklung

ICE aus Berlin auf dem Weg nach Köln liegengeblieben

Im hinteren Triebwagen des zweiteiligen Zuges war plötzlich Rauch aufgestiegen. Der Lokführer stoppte den Zug. Nach dem Halt auf freier Strecke konnte der vordere Teil die Fahrt nach Köln fortsetzen.

Foto: Matthias Strauß / dpa

Ein ICE mit etwa 200 Reisenden an Bord ist wegen einer verdächtigen Rauchentwicklung in Sachsen-Anhalt liegengeblieben. Der Lokführer stoppte den Zug am Freitagmorgen bei Gardelegen (Altmarkkreis), wie die Bundespolizei in Pirna mitteilte. Aus dem hinteren Triebwagen des zweiteiligen ICE habe er Rauch aufsteigen sehen. Die Ursache dafür war zunächst noch unklar.

Die Feuerwehr war am Morgen im Einsatz, konnte nach Angaben einer Bahnsprecherin aber nichts finden. Die Reisenden sollten daraufhin in den vorderen Teil des Zuges umsteigen und ihre Fahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand. Der ICE war auf dem Weg von Berlin nach Köln.

Die Schnellfahrtstrecke zwischen Gardelegen und Oebisfelde wurde am Morgen für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Fernzüge leitete die Bahn über Magdeburg um. Anschließend konnte die Strecke eingleisig wieder freigegeben werden, so dass die Züge langsam an dem gestoppten ICE vorbeifahren konnten.