Berlin-Tipps

Das sind die Höhepunkte dieser Woche in Berlin

Hunderte von Veranstaltungen gehen täglich über große und kleine Bühnen der Stadt – zwischen Reinickendorf und Neukölln, Spandau und Treptow. Hier sind einige der Höhepunkte der kommenden Tage.

Foto: Universal Music / Universal Music.

24. 6.: Rock-Legende Rod Stewart in Friedrichshain

Kaum eine Stimme ist weltweit so bekannt wie die von Rod Stewart. Tragischer Weise stand der britische Superstar kurz davor, sie im Zuge eine Schilddrüsenkrebserkrankung für immer zu verlieren. Doch er rappelte sich wieder auf, erlernte das Singen ganz neu und steht mit beinahe 70 Jahren nun wieder auf der Bühne, um seine Hits wie „Sailing“ oder „The First Cut Is The Deepest“ zu singen.

O2 World, O2-Platz 1, Friedrichshain, Tel. 20 60 70 88 99, 19.30 Uhr, Karten kosten 64,20–124 Euro

24. 6.: Mark Oliver Everetts Eels im Tempodrom

Die Eels stellen in Berlin ihr neues Album „The Cautionary Tales Of Mark Oliver Everett“ vor. Während die Band bei der letzten Tour noch dem Rock ’n’ Roll frönte, versprechen sie jetzt ein hohes Maß an Intimität, bei dem sanfte Streicher statt nörgelnder Gitarren im Vordergrund stehen.

Tempodrom, Möckernstr. 10, Kreuzberg, Tel. 01806-57 00 70, 20 Uhr, Karten kosten 30,80–38,50 Euro

25. 6.: Limp Bizkit in der Spandauer Zitadelle

Noch bevor ihr neues Album fertig ist, kommen Limp Bizkit auf Tournee nach Deutschland. Nach zwischenzeitlichen Auflösungserscheinungen ist das Quintett aus Florida seit einigen Jahren mit voller Wucht und in Originalbesetzung zurück. Ihre Mischung aus Hardcore, Hip-Hop und Metal ist genau das Richtige für Teenager in emotionalen Orientierungsphasen und für ewig Junggebliebene, die nie genug Haudrauf-Orgien an Gitarren bekommen können.

Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, Spandau, Tel. 78 09 98 10, 19 Uhr, Karten kosten 44,95 Euro

26. 6.: Grunge-Rocker Pearl Jam in der Wuhlheide-Freilichtbühne

Wenn der Name der amerikanischen Stadt Seattle heute einen festen Platz in den Rocklexika dieser Welt hat, dann ist das zu einem nicht ganz unwesentlichen Teil das Verdienst von Pearl Jam. Ihr Debütalbum „Ten“ katapultierte die bis dato völlig unbekannte Band vor mehr als 20 Jahren schlagartig in den Rockstarhimmel und dort haben sie sich bestens eingerichtet. Insgesamt zehn Studioalben voll mit anspruchsvollem Grunge-Rock haben die Musiker um Sänger Eddie Vedder bisher vorgelegt. Und vor allem als Live-Band hat sich Pearl Jam einen guten Namen erspielt. Kein Wunder, dass ihre Konzerte stets ausverkauft sind. Im Gepäck haben sie auch neue Songs vom aktuellen Album „Lightning Bolt“ wieder vollgepackt mit Stücken voll hemmungslosem Zorn und hymnenhaften Verbrüderungsgesängen.

Kindl-Bühne Wuhlheide, Straße zum FEZ 4, Oberschöneweide, Tel. 53 07 95 30, ausverkauft, mit Glück Restkarten vor Ort

26. 6.: Festival „ForeignAffairs“ im Haus der Berliner Festspiele

Seit der Uraufführung in Avignon 2011 ist das Stück „Ende einer Liebe“ auf Welttournee. Der Pariser Autor Pascal Rambert inszeniert es von Moskau über New York bis Tokio in neuen Sprachen. Die deutsche Fassung vom Hamburger Thalia Theater eröffnet nun das Festival „ForeignAffairs“.

Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, Wilmersdorf, Tel. 25 48 91 00, 18 Uhr, Karten kosten 15–25 Euro

27. 6.: Berliner Philharmoniker in der Waldbühne

Gustavo Dudamel dirigiert die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne. Auf dem Programm stehen zwei Orchesterwerke von Peter Tschaikowsky, zu denen der Komponist durch Shakespeare inspiriert wurde: die sinfonische Fantasie „Der Sturm“ und die Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“. Als drittes Werk wird die erste Sinfonie von Johannes Brahms aufgeführt.

Waldbühne, Glockenturmstraße 1, Westend, Tel. 25 48 89 99, 20.15 Uhr, Karten kosten 23–75 Euro

27. 6.: Soul-Sängerin Della Miles im A-Trane Charlottenburg

Die Songs von Della Miles orientieren sich am klassischen Motown-Sound. In Texas geboren zog die Sängerin schon in jungen Jahren nach Los Angeles und wurde dort von der Musikindustrie entdeckt. Dabei sprang unter anderem ein Engagement als Hauptfigur Ella in dem Michael Jackson Musical „Sisterella” heraus und später sang sie drei Jahre lang Background bei Whitney Houston. Inzwischen lebt sie in Berlin, war unter anderem mit Westernhagen auf Tournee.

A-Trane, Bleibtreustraße 1, Charlottenburg, Tel. 313 25 50, 18 und 21 Uhr, Karten 20 Euro

27. 6.: Theater „Meine Braut, sein Vater und ich" in Köpenick

Die Turbulente Komödie „Meine Braut, sein Vater und ich“ wird im Stadttheater Cöpenick aufgeführt. Regie: André Nicke.

Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, Köpenick, 19.30 Uhr, Tel. 65 01 62 34, Karten kosten 15 Euro