Reinickendorf

A111 teilweise wegen Überschwemmungsgefahr gesperrt

Am Donnerstag pumpte die Feuerwehr neben der A111 in Höhe Ausfahrt Schulzendorfer Straße Wasser ab. Die Autobahn war deshalb stadteinwärts einspurig befahrbar. Wo weitere Staus an Himmelfahrt drohen.

Wegen eines übervollen Regenrückhaltebeckens war die Feuerwehr seit 5.30 in Reinickendorf im Einsatz. Unmittelbar neben der Autobahn 111 im Bereich der Ausfahrt Schulzendorfer Straße pumpten zwölf Einsatzkräfte mit einer Hochleistungspumpe 5000 Liter Wasser pro Minute aus einem Rückhaltebecken ab. Der Druck auf die angrenzenden Spundwände an der Autobahn sollte so vermindert werden.

Laut Polizei wurde eine Spundwand durch überlaufendes Wasser beschädigt. Weil außerdem stadteinwärts die Standspur und der rechte Fahrstreifen überflutet wurden, waren diese zwischen Schulzendorfer Straße und Beyschlagtunnel seit etwa 5.40 Uhr gesperrt.

Die Feuerwehr sieht keine akute Gefahr und bezeichnet den Pumpeinsatz als "reine Vorsichtsmaßnahme", heißt es beim Lagedienst. Das abgepumpte Wasser solltee in die Kanalisation einer nahen Wohnsiedlung geleitet werden. Die Teilsperrung der A111 sollte bis 11 Uhr andauern, so die Polizei.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen am verlängerten Wochenende

Der Himmelfahrtstag am Donnerstag beschert vielen Berlinern und Brandenburgern ein verlängertes Wochenende. Autofahrer müssen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf allen Ausfallstraßen und Autobahnen rings um Berlin und Brandenburg rechnen. Reisende sollten nicht in den Abendstunden nach 19 Uhr fahren.

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Besonders die Strecken in Richtung Nord- und Ostsee (A11, A 19/24) sind durch den Reiseverkehr stark belastet. Auf der A19 von und nach Rostock kann es zu zusätzlichen Behinderungen durch Brückenbauarbeiten zwischen Wittstock und Röbel kommen.

Bauarbeiten behindern auch den Verkehr am Autobahndreieck Havelland und auf der A24 sowie auf dem nördlichen Berliner Ring (A10) zwischen dem Autobahndreieck Havelland und dem Kreuz Barnim. Autofahrer sollten hier rund 20 Minuten mehr Fahrzeit einzurechnen.

Vermutlich Staus um Berlin ab Sonntag 17 Uhr

Auch auf den Strecken in Richtung Süden (A9, A13) kann es mit Beginn der Reisewelle eng werden. Da viele Kurzurlauber die Rückreise am Sonntag antreten, muss ab zirka 17 Uhr auf allen Einfallstraßen in Richtung Berlin mit Staus und Stop-and-Go-Verkehr gerechnet werden. Daher ist es ratsam, nach Möglichkeit erst am späten Abend zurückzufahren.

Auch der Ausflugsverkehr wird an allen Tagen des verlängerten Wochenendes, insbesondere in den beliebten Brandenburger Ausflugsgebieten wie Spreewald, Schorfheide sowie Potsdam und Umgebung, sehr stark ansteigen. Ausflüglern im Nahbereich ist zu empfehlen, nach Möglichkeit die umliegenden Bundesstraßen zu nutzen.

Das verlängerte Wochenende lockt viele Touristen auch in die Hauptstadt. Berliner Verkehrsteilnehmer sollten deshalb in der Innenstadt besonders aufmerksam und rücksichtsvoll fahren.

Aufgrund des Feiertages gelten an Himmelfahrt auch bei der S-Bahn Berlin die Sonn- und Feiertagsfahrpläne.