Richtfest

BMW feiert Baustellen-Party mit 700 Gästen

Der Berliner BMW-Chef Hans-Reiner Schröder hat mit Hunderten prominenten Gästen wie Peter Raumsauer, Frank Henkel und Katja Riemann in seiner neuen Niederlassung am Kaiserdamm Richtfest gefeiert.

Nachdem bereits der Spatenstich im September 2011 bei Nieselregen stattfand, machte es auch am Dienstag erst den Anschein, als würde es der Wettergott nicht gut mit Hans-Reiner Schröder meinen. Graue Wolken hingen bis zum Nachmittag über dem Kaiserdamm in Charlottenburg, wo mit rund 700 Gästen das Richtfest der neuen BMW-Zentrale Berlin gefeiert werden sollte.

Doch pünktlich zum Eintreffen der ersten Gratulanten kämpften sich die Sonnenstrahlen durch die Wolken. Direkt hinterm Bauzaun bekamen die Gäste Helme mit ihren Namen überreicht. Schröder, ein gebürtiger Bayer, bemühte sich stets um optimale Gästebetreuung und versprühte auch an diesem Tag genau die Euphorie, mit der er die Baustelle vor gut eineinhalb Jahren eröffnet hatte.

„Die Investition in den Standort Berlin ist ein wichtiges und richtiges Signal“, sagte er in seiner Begrüßungsrede. Er selbst sei zwei Mal pro Woche auf Baustelle, um dort nach dem Rechten zu schauen.

Prominente Lage erfordert eine prominente Gästeliste

„Ich weiß jetzt schon, wo mein Büro sein wird – ganz oben, mit Blick auf die große Straßenkreuzung, damit ich alles überblicken kann.“ Ähnlich prominent wie die Lage seines Büro war auch die Besetzung der Gästeliste, auf der auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stand. „In Deutschland lassen wir uns von dem Anspruch leiten, die weltweit besten Autos zu entwickeln und zu bauen“, so der Minister.

„Und aufgrund meiner ethnischen Herkunft als Bayer freue ich mich natürlich, dass BMW auch mit der zukunftsweisenden, klimaneutralen Bauweise hier Neue Maßstäbe setzt.“ Innensenator Frank Henkel (CDU) lobte das Engagement des bayerischen Autobauers in der Hauptstadt und freute sich, dass immerhin dieses Großbauprojekt im Zeitplan bleiben würde. „Damit sind wir Berliner ja nicht gerade verwöhnt“, sagte Henkel lachend.

Beim Richtfest mit dabei war natürlich auch Roland Krüger, Leiter des Vertriebs bei BMW Deutschland. „Die 65 Millionen Euro, die hier für diesen neuen Standort investiert werden, sind ein Bekenntnis zur Hauptstadt“, so Krüger. „Mit dem Neubau wollen wir unseren Marken einen noch stärkeren Auftritt in der Stadt geben, in der wir immerhin 2300 Angestellte beschäftigen.“

Damen wollten nicht auf ihre hochhackigen Schuhe verzichten

Doch nicht nur Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren – mit Helmen ausgerüstet - zu dem Richtfest gekommen. Sowohl Moderator Cherno Jobatey, Schauspielerin Katja Riemann, ihr Kollege Uwe Ochsenknecht, Model Franziska Knuppe mit ihrem Ehemann Christian Möstl und Ursula Karven ließen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen.

Modedesigner Michael Michalsky trug stolz den Bauhelm, während Schauspielerin Alexandra Neldel sich strikt weigerte, ihren Helm zu tragen. Auch sonst zeigten sich manche Damen nicht eben „baustellenfit“. Statt festen Schuhwerks, wie in der Einladung von BMW erbeten, trugen viele von ihnen hochhackige Schuhe. Dem Fest tat es keinen Abbruch.