Fahndung

Berliner Polizei sucht mutmaßlichen Sexualstraftäter

Seit Mai wurden mindestens drei Frauen in Hohenschönhausen angegriffen und sexuell genötigt. Als die Opfer sich wehrten, floh der Täter.

Foto: DAPD

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem mutmaßlichen Sexualstraftäter. Der etwa 20 bis 30 Jahre alte Mann steht im Verdacht, seit Mai mindestens drei Frauen in Hohenschönhausen angegriffen und sexuell genötigt zu haben. Jedes Mal ist es nach Angaben der Polizei beim Versuch geblieben, weil sich die Opfer gegen die Übergriffe wehrten und der Täter daraufhin flüchtete.

Das Foto zeigt den Verdächtigen am späten Abend des 23. Mai in einer Straßenbahn der Linie M4 kurz vor der ersten Tat. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann bereits in der Tram auf sein Opfer aufmerksam geworden ist. Gegen 23.20 Uhr soll er die junge Frau dann in einer Grünanlage an der Zingster Straße attackiert haben. Nur weil sie um sich schlug und trat, ließ er von ihr ab, ohne jedoch die Flucht zu ergreifen. Die Frau soll daraufhin auf den Mann eingeredet haben, bis ihr ein Fußgänger mit seinem Hund zur Hilfe eilte. In diesem Moment flüchtete der Täter.

Die anderen Vorfälle ereigneten sich am 14. Juni und am 3. Juli in der Nähe des ersten Tatorts in Hohenschönhausen. In beiden Fällen ähnelt die Tatbegehung dem ersten Fall, so dass die Polizei einen Zusammenhang vermutet. So soll der Mann auch in diesen Fällen seine Opfer auf offener Straße angegriffen und nur deshalb aufgegeben haben, weil sie sich heftig gewehrt und laut geschrien haben.

Der Unbekannte ist 1,75 bis 1,80 Meter groß und hat eine kräftige Figur. Am 23. Mai trug er kurze, dunkle Haare. Er war mit einem T-Shirt mit grünem Aufdruck bekleidet und trug eine helle, kurze Hose sowie schwarze Schuhe. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter Tel: 46 64 91 34 02 oder jede Polizeidienststelle entgegen.