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Antisemitische Internet-Hetze – Berliner verurteilt

Einen 21-Jähriger ist wegen Beihilfe zur Volksverhetzung verurteilt worden. Auf seiner Website wurden antisemitische Parolen verbreitet.

Als Verantwortlicher für ein Internetforum mit Hasstiraden gegen die jüdische Bevölkerung muss ein 21-jähriger Berliner eine Geldauflage von 300 Euro zahlen. Das Berliner Amtsgericht verurteilte den Angeklagten am Freitag wegen Beihilfe zur Volksverhetzung.

Der damals 18-Jährige muslimischen Glaubens hatte zugelassen, dass andere auf seiner Webseite antisemitische Parolen verbreiten. Ein Nutzer hatte dem britischen Holocaustleugner Richard Williamson Respekt gezollt. Der Bäckergehilfe distanzierte sich im Prozess vom Inhalt. Diese Äußerungen entsprächen nicht seiner Religion, erklärte der 21-Jährige vor dem Jugendrichter.