Bildung

Gemeinschaftsschulen in Berlin

Pilotprojekt: Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 startete die Pilotphase Gemeinschaftsschule. Alle Gemeinschaftsschulen haben einen Ganztagsbetrieb. Die Schüler lernen ohne Bruch nach der Grundschulzeit von der ersten bis zur zehnten, gegebenenfalls auch bis zur 13. Klasse zusammen. Eine Trennung nach Leistungsniveaus, wie sie an den Integrierten Sekundarschulen möglich ist, gibt es hier nicht mehr. Häufig arbeiten benachbarte Grundschulen und weiterführende Oberschulen im Verbund zusammen.

21 Gemeinschaftsschulen gibt es zum kommenden Schuljahr: Heinrich-von-Stephan-Schule in Moabit, 2. Gemeinschaftsschule Moabit, Evangelische Schule im Zentrum Mitte, Carl-von-Ossietzky-Schule in Kreuzberg, Lina-Morgenstern-Schule in Kreuzberg, Tesla-Schule in Prenzlauer Berg, Wilhelm-von-Humboldt-Schule Prenzlauer Berg, 5. Schule Charlottenburg, B.-Traven-Schule Falkenhagener Feld, Nikolaus-August-Otto-Schule in Lichterfelde, 8. Integrierte Sekundarschule Schöneberg, Walter-Gropius-Schule in Gropiusstadt, Fritz-Karsen-Schule in Britz, 1. Gemeinschaftsschule Neukölln, Anna-Seghers-Schule, Adlershof, Sophie-Brahe-Schule, Plänterwald, Grünauer Schule, Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule, Hellersdorf, Grundschule im Grünen in Malchow, 1. Gemeinschaftsschule Reinickendorf.

Abschlüsse: Individuelle Leistungsrückmeldungen können bis zur neunten Klasse das Notenzeugnis ersetzen. Alle Abschlüsse sind an der Gemeinschaftsschule möglich. Nicht alle haben auch eine gymnasiale Oberstufe, arbeiten dann aber mit einer anderen Schule mit Abiturstufe zusammen.