Tipp

Blick auf die Lohnsteuerklassen lohnt sich

Ihr Bruttogehalt bekommen Arbeitnehmer nicht in die Hand – aber sie können beeinflussen, wie hoch es netto ausfällt. Der Arbeitgeber übernimmt im Auftrag des Fiskus den monatlichen Abzug von Steuern. Dabei richtet sich die Höhe des Lohnsteuerabzugs, des Solidaritätszuschlags und auch der Kirchensteuer, sofern man sie zahlt, maßgeblich nach der Lohnsteuerklasse. Auch Freibeträge unterscheiden sich nach Zugehörigkeit.

Grundsätzlich teilt der Steuergesetzgeber Menschen in zwei Gruppen: Alleinstehende und Eheleute. Steuerlich gesehen alleinstehend ist, wer ledig, geschieden oder dauernd getrennt lebend ist, wer zwar verheiratet ist, doch mit einem Ehegatten, der im Ausland lebt sowie teils Witwer. Alleinstehende ohne Kinder gehören in Klasse I, mit Kindern Klasse II.

Verheiratete Paare können wählen: IV/IV ist in der Regel zu bevorzugen, wenn beide Partner gleich viel verdienen.

In die (teuerste) Steuerklasse VI rutschen Arbeitnehmer, die bei mehreren Arbeitgebern in Lohn und Brot stehen.