Mauerfall

Sie erblickten am 9. November das Licht der Welt

Vanessa aus Köpenick und Nico aus Reinickendorf haben das geteilte Deutschland nicht erlebt, denn sie wurden am Tag des Mauerfalls geboren. An ihrem 20 Geburtstag müssen sie viele Fragen beantworten. Wie geht’s der Nachwende-Jugend? Und wie vereint ist Deutschland wirklich?

Foto: Reto Klar

Es ist ein strahlender Sonnentag, als Vanessa und Nico sich vor der Eisdiele am Hackeschen Markt zum ersten Mal treffen. „Hi“, sagt sie und streckt die Hand aus. „Hi“, antwortet er. Ein blondes Mädchen mit runden grünen Augen und frechem Lächeln begegnet einem etwas blassen, schüchternen Schüler mit grauem Kapuzenpulli. Sie kommt aus dem Osten, aus Köpenick, er aus dem Westen, aus Reinickendorf. Sie ist im zweiten Lehrjahr zur Medizinischen Assistentin, er macht im nächsten Jahr Abitur. Die beiden grinsen verlegen und sagen erst mal nichts. Vanessa und Nico verbindet wenig, eigentlich gar nichts. Außer einem Datum: der 9. November 1989.

An diesem Tag vor zwanzig Jahren fiel die Mauer. Und an diesem Tag wurden Vanessa Hentrich und Nico Bauer geboren. Während draußen die Berliner aus zwei Richtungen zur Mauer strömten und sich in die Arme fielen, schrieen gleichzeitig 80 Mütter in den Krankenhäusern der geteilten Stadt unter den Qualen der letzten Wehen.

Während sich die Schranken öffneten, der Kalte Krieg sein Ende fand und auf einmal alles neu war, gebar jede dieser Frauen ein Kind. Während für Millionen Menschen ein zweites Leben anbrach, begann für Vanessa und Nico und die anderen „Mauerfallkinder“ ihr erstes.

"Ein knalliges Datum"

„Der 9. November ist schon ein knalliges Datum“, sagt Vanessa bei Häagen-Dazs und grinst zufrieden. Sie versteht zwar nicht wirklich, warum sich so viele Journalisten für sie interessieren, aber es stört sie auch nicht. Ist ja auch interessant, was man so gefragt wird, findet sie: „Ich habe selber ja nichts miterlebt. Ich kann immer nur das wiedergeben, was andere mir erzählen.“

Tatsächlich: Nico, Vanessa und die anderen Novemberkinder sind die ersten Menschen überhaupt, die über DDR, Wende und Mauerfall qua Geburt nichts wissen können. Trotzdem oder gerade deswegen dienen sie als gesamtdeutsches Studienobjekt, als eine neue deutsche Spezies, die es zu erforschen gilt, die ersten Post-Wende-Deutschen.

Sie sollen Auskunft geben darüber, wie verschieden Ost und West noch sind. Wie weit die Vereinigung fortgeschritten ist. Wie oder was das ist: Deutschland nach 1989. Die Fragen an die Novemberkinder sind die Fragen der Deutschen an sich selbst. Eine wirkliche Antwort, die haben die Zwanzigjährigen allerdings nicht.

Die nationale Frage: Wer sind wir?

Schon früh fingen Journalisten an, sich für die Mauerkinder zu interessieren. In diesem Jahr, zum Jubiläum des Mauerfalls, sind es wieder besonders viele. Wahrscheinlich, weil es eine lustige Idee und eine nette Geschichte ist. Und weil möglicherweise etwas zu lernen ist über uns alle, über die ewige nationale Frage der Deutschen: Wer sind wir?

Manche der Kinder sind Fernsehsternchen geworden. Zum Beispiel Carolin Großwendt, die Tänzerin ist, in Wien studierte und in vielen Fernsehbeiträgen auftauchte. Vanessa sagt die meisten Anfragen lieber ab, denn sie hat auch schlechte Erfahrungen gemacht.

Ein Kamerateam kam damals in ihre Grundschulklasse und freute sich über ihre unbekümmerten Antworten. „Als Kind antwortet man noch nicht so überlegt. Zum Beispiel diese Fragen mit Ost und West – damals habe ich gesagt, es wäre schön, aus dem Westen zu kommen. Da würde ich mir heute an den Kopf fassen“, sagt Vanessa.


Es kommen immer neue Reporter und fragen alte Fragen. Da sitzen dann die Mauerfallkinder und überlegen sich Antworten, die meistens ziemlich pathetisch klingen, so wie die Fragen, oder ratlos. Und manchmal auch nicht. „Es war ein Glücksfall, dass wir an diesem Tag geboren sind“, sagt Vanessa. „Ich bin genau zum richtigen Zeitpunkt auf die Welt gekommen, als etwas Positives passiert ist.“

Die Unterscheidung zwischen Ost und West, wie sie die findet? „Doof.“ Das ist die ehrliche Erwiderung. Das Thema beschäftigt sie, aber es beschäftigt sie als Historie, nicht als Erlebtes, natürlich nicht. „Ich kann mir das gar nicht vorstellen – es ist wie mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Das ist so unmenschlich!“ Es ist sehr weit weg, das Hälfte-Hälfte-Berlin, wie sie es nennt. „Waren die früher nicht normal, oder so?“

An seinem 18. Geburtstag hat Nico der BBC ein Live-Interview gegeben, aus dem Wohnzimmer seiner Eltern. Die Technik der britischen Radioreporter hat ihn ziemlich beeindruckt. „Die kamen mit einem Riesengerät und Telefon, da musste ich reinsprechen und Fragen beantworten“, sagt er. „Auf Englisch!“ Oben saß die Familie am Geburtstagstisch und lachte sich schlapp. Eigentlich findet Nico das ganz cool, Interviews zu geben und so. Nur meistens rufen alle Journalisten gleichzeitig an, eine Woche vor dem 9. November: „Und dann muss alles ganz schnell gehen.“ Das kann dann auch nerven.

Rein symbolisches Interesse

Die Jugendlichen kennen die Gesetze der Medien inzwischen gut und können sich erlauben, damit zu spielen. Vielleicht steckt dahinter aber auch der Versuch, Herr über die eigene Geschichte zu bleiben, sie nicht der Deutung der Öffentlichkeit preiszugeben. Im vergangenen Jahr bekam Nico vier oder fünf Anfragen. Er hat nur ein oder zwei angenommen. Die Medienmeute kommt sowieso immer wieder, pünktlich zum 9. November.

„Das ist ein rein symbolisches Interesse“, sagt Martin Kohli, Soziologie-Professor am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, der sich mit Generationenfragen beschäftigt. Denn es gibt natürlich keinen Grund, warum Menschen, die an diesem Tag geboren sind, anders sein sollten als alle anderen. Dennoch fragen die älteren Generationen immer wieder die jüngeren, wie sie Alltag und Normalität nach 1989 erleben – als ob die Geschichte die Jüngeren weniger belastet hätte.

Aus zwei Gründen ist das ein aussichtsloses Unterfangen. Zum einen sind Menschen eben unterschiedlich, auch wenn sie einer Generation angehören. „Alter und Generation sind immer Linien der Unterscheidbarkeit, aber eben nicht die einzigen“, erklärt der Professor. Woher man kommt, wo man arbeitet, wie gebildet man ist, welches Geschlecht man hat, all das ist mindestens ebenso wichtig.


Das Interesse an den Novemberkindern drückt also wahrscheinlich kein Informationsbedürfnis aus, sondern das Bedürfnis, Fragen zu stellen – selbst wenn niemand schlüssige Antworten erwartet.

Zum anderen sind die Mauerkinder zwar nach der Wende geboren. Das heißt aber nicht, dass sie mit Teilung und Kaltem Krieg nichts zu tun hätten. „Zum Beispiel bezeichnen viele der Menschen, die nach 1945 aufgewachsen sind, den Zweiten Weltkrieg als bestimmendes Ereignis, das wissen wir aus Untersuchungen“, sagt Kohli. Die Mauerkinder sind geprägt von den Lebensläufen ihrer Eltern, und die haben im Osten, aber auch im Westen oft mit dem Mauerfall zu tun: Arbeitslosigkeit, Umzüge, Trennungen.

Im vergangenen Jahr gab es einen großen Artikel im „Spiegel“, mit einem Gruppenfoto einiger Mauerkinder. Auf den Journalisten ist Vanessa jetzt nicht mehr gut zu sprechen. Anfangs sei er ganz nett gewesen, aber am Ende habe er alles ins Negative gezogen, findet sie. „Es sind die Verwerfungen der Eltern, die die Novemberkinder noch zu einer ostdeutschen Generation machen“, schrieb der Autor.

Schlechte Erfahrungen mit Journalisten

„All der Streit, die Trennungen, die Umzüge, die Verzweiflung, die Hoffnungen, das Schweigen, die Euphorie ihrer Mütter und Väter stecken tief in ihnen.“ Einige der Mütter der porträtierten Novemberkinder sind förmlich ausgeflippt. Hinterher haben alle gesagt: Das war das letzte Mal, dass wir mit Journalisten sprechen. Aber gut, Meinungen ändern sich, sagt Vanessa.

Auch ihre Eltern haben sich getrennt. Es macht ihr nichts aus, darüber zu sprechen. Es ist eben nichts für immer, sagt sie. Sie hat trotzdem alles richtig gemacht: Die Schule nach der zehnten Klasse abgeschlossen, eine Ausbildung in einer Arztpraxis in Köpenick begonnen. Das Gesundheitswesen interessiert sie, da will sie in Zukunft arbeiten, Menschen helfen. Zu beiden Eltern hat sie ein gutes Verhältnis, zum Vater besonders, vielleicht, weil sie mit ihm nicht den aufreibenden Alltag teilt. Gerade zieht sie in eine eigene Wohnung.

Ja, sie kommt aus dem Osten und ist stolz drauf. Aber eigentlich ist es ihr egal. Sie mag Berlin. Kudamm, da findet sie es zum Shoppen ganz schön. In Westdeutschland war sie noch nicht, denn in den Urlaub fliegt sie lieber weiter weg.

Mauerfall - unwichtig. Laminat oder Teppich - wichtig

Auch Nico ist gerade zu Hause ausgezogen, die ersten eigenen vier Wände, anderthalb Zimmer mit Wohnküche. Der Schüler wohnt jetzt im benachbarten Wittenau, weil in Heiligensee, wo er mit Eltern und drei Geschwistern wohnte, die Mieten zu teuer sind. Der Auszug war die Idee seiner Mutter – damit er selbstständig wird. Um sich was dazuzuverdienen, wird er in einem Eiscafé in Tegel jobben, Miete zahlen die Eltern.

20 Jahre Mauerfall? Darüber macht er sich eigentlich keine Gedanken. Laminat oder Teppich – das ist die Frage, die ihn zurzeit mehr bewegt. Es wird wohl Teppich werden, der hält mehr aus und ist billiger. Und ob er den Job bekommt. Immerhin hat er einige Erfahrungen vorzuweisen, schon im Supermarkt gejobbt und beim Renovieren geholfen. Es klingt bodenständig, das alles.

Die großen Entscheidungen des Lebens stehen bevor. Früher wollte Nico mal was mit Chemie machen, wie sein Vater, hat Biologie und Chemie als Leistungskurse gewählt. Mittlerweile bereut er die Wahl, weil die beiden Fächer sich komplett verändert hätten. „Das ist jetzt nur noch Rechnen“, sagt Nico.

Auf der Suche nach einem Ziel

Nun fehlt ihm die Richtung, er sucht ein Ziel. Vor kurzem hat er ein Praktikum gemacht, seither kann er sich auch vorstellen, Physiotherapeut oder medizinischer Masseur zu werden. Oder Architektur zu studieren. Aber dafür hätte er vielleicht besser Mathe und Kunst als Leistungskurse in der Schule belegt? Vielleicht wird es auch ganz was anderes. Es klingt vage, das alles.

Schon jetzt führen Vanessa und Nico unterschiedliche Leben. Je älter sie werden, desto größer werden die Unterschiede sein. Je länger der 9. November 1989 zurückliegt, desto schwächer wird die Erinnerung an die Freude dieses Tages, die sie ja selbst nur aus Erzählungen kennen: Die Freude über ihre Geburt und die über den Mauerfall.

„Ich bin stolz darauf, am 9. November geboren zu sein. Besonders, weil ich die Zeit davor nicht mehr miterleben musste“, sagt Vanessa. Vielleicht ist es für sie leichter, etwas Konkretes mit diesem Datum zu verbinden, weil für ihre Familie das Leben in einem neuen System begann. Es gibt dieses Parallel-Leben in ihrem Kopf, eines, das sie ohne Mauerfall gelebt hätte. Vanessa gefällt das Leben besser, das sie wirklich lebt.

Wo war der Osten, wo der Westen?

Nico dagegen hat keine Meinung zur DDR. Natürlich ist ihm mittlerweile bewusst, dass er an einem außergewöhnlichen Tag geboren wurde – spätestens, seit die Journalisten kamen. Aber im Alltag oder an den Geburtstagen spielt das keine Rolle. Als Experte fühlt er sich deshalb auch nicht. Den Ost-West-Konflikt haben sie mal in der Schule behandelt, aber im Detail kann er sich daran nicht mehr erinnern.

Das meiste weiß er von seinen Eltern. „Ich stehe manchmal irgendwo in Berlin und weiß gar nicht, ob das Osten oder Westen ist“, sagt er. Mit den Kumpels geht er meistens am Kudamm aus, ins „Kudorf“. Aber sie feiern auch im „Maxim“ oder im „Soda“, im Osten also.

Neulich kam er gegen drei Uhr nachts aus dem „Matrix“ an der Warschauer Straße. Die letzten U- und S-Bahnen waren schon weg. Also lief er zu Fuß die Spree entlang; Kreuzberg im Westen, Friedrichshain im Osten, immer die East Side Gallery entlang. Bis zum Alex. Er war nicht beeindruckt. „Man hat schon öfter mal davon gehört, dass man hier nicht hinfahren durfte und so, aber man merkt sich das ja auch nicht“, sagt er.

Dokumentationen über das geteilte Berlin? Langweilig

Wenn Dokumentationen über das geteilte Berlin im Fernsehen laufen, geht er meist in sein Zimmer – zu langweilig, findet er. Ossis oder Wessis, den Unterschied kennt er eher theoretisch. Klar, die Leute aus dem Nachbarbezirk Hohen Neuendorf sagen schon mal komische Wörter, Krepppapier anstatt Küchenrolle, aber das kommt selten vor. Nico weiß gar nicht, wer wirklich aus dem Osten und wer aus dem Westen kommt – es ist egal.

„Erklär einem Blinden die Farbe Rot“, sagt seine Mutter Petra und verdreht die Augen. „Das ist die erste Generation, die komplett ohne Mauer aufgewachsen ist. Ihr fehlt einfach die Vorstellung.“ Sie ist eine energische Frau mit strahlenden blauen Augen. Für sie ist die geteilte Stadt wie für Millionen Berliner in West und Ost gelebtes Leben.

Sie wurde 1964 geboren und wuchs in West-Berlin auf – im guten Teil, wie ihre Eltern zu sagen pflegten. Ost-Berlin kannte sie nur aus dem Fernsehen, drüben war sie vor dem Fall der Mauer nicht. Dieser Teil der Stadt kam nicht vor. Vertraut hingegen war ihr die Transitstrecke nach Westdeutschland, die die Familie oft fuhr, um Verwandte zu besuchen oder Ferien zu machen. Dass ihr erstes Kind einmal am Tag des Mauerfalls geboren werden würde, hätte sie sich natürlich nicht träumen lassen. Einen höheren Sinn misst sie dem aber nicht bei. Zufall.

Mauerfall? Die Mutter denkt nur ans Stillen und Wickeln

Nico hatte sich Zeit gelassen. Er sollte eigentlich acht Tage früher zur Welt kommen. Am Morgen des 9. November setzen endlich die Wehen ein, gegen elf Uhr erblickt der Junge im Krankenhaus Charlottenburg das Licht der Welt. Am Abend ist die kleine Familie schon wieder zu Hause in der Provinzstraße, nur etwa 200 Meter von der Mauer entfernt.

Dass sich jenseits dessen Geschichtsträchtiges ereignet, Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz eine neue Ausreiseregelung für die Bürger der DDR verkündet, die Weltgeschichte an diesem Abend also ziemlich scharf abbiegt, bekommt die frisch gebackene Mutter nicht mit. Sie ist mit Wickeln und Stillen beschäftigt. So bemerkt sie wenige Stunden später auch nicht, dass Tausende DDR-Bürger über die Grenze nach West-Berlin strömen, eine Trabi-Parade auf dem Kudamm feiert, Jung und Alt, Ost und West sich vor Freude weinend in den Armen liegt.

„Die Mauer ist auf“, verkündet die Hebamme am nächsten Morgen. Aber erst, als die ersten Trabis die Provinzstraße entlanghupen, realisiert Petra Bauer wirklich, was passiert ist. Sie packt Nico drei Tage später ins Tragetuch und fährt zum Alexanderplatz. Dort, inmitten des Trubels, steht sie zum ersten Mal in einer fremden Stadt namens Berlin.

Geburtstagsfeier im Roten Rathaus

Heute sind Mitte, Prenzlauer Berg und Pankow keine fremden Welten mehr für die Autorin, die in Berlin-Krimis die ganze Stadt erkundet. Wer nicht erlebt hat, wie brutal die Mauer die Stadt zerschnitt und die Menschen voneinander trennte, dem fehlt auch die Erinnerung an das Hochgefühl der historischen Ausnahmesituation der Wende.

Die Berliner Mauerfallkinder haben sich bis zu ihrem 18. Geburtstag jedes Jahr getroffen, auf Einladung von VW. Es war immer ein schönes Fest, einmal sogar im Roten Rathaus, mit Eintrag ins goldene Buch, Wowereit war auch da. Ein anderes Mal im Friedrichstadtpalast. Klar, Nico fände es lustig, die anderen Novemberkinder in zehn Jahren noch mal zu treffen, aus Neugier. Er würde gerne sehen, wie die Leute sich so verändert haben. Aber eigentlich haben weder Vanessa noch Nico Kontakt zu den anderen. Mit den meisten haben sie einfach keine Gemeinsamkeiten gefunden. Außer dem Geburtsdatum.

Die Fragen der Journalisten an die Mauerkinder werden weiter kommen, solange es noch Diskussionen um Ost und West gibt. Vielleicht werden sie mit den Jahren weniger werden, vielleicht sogar eines Tages aufhören. Aber dass junge Erwachsene wie Vanessa Hentrich und Nico Bauer eine für die das junge Ganz-Deutschland befriedigende Antwort auf diese Fragen geben können, ist sehr unwahrscheinlich. Vielleicht genügen stattdessen ihre Antworten auf kleinere Fragen, persönlichere.