Nach den Ferien

Ursula Sarrazin will andere Klasse unterrichten

Offenbar will Ursula Sarrazin ihre bisherige Klasse nicht mehr unterrichten. An der Reinhold-Otto-Grundschule kam es zwischen ihr, Eltern und dem Schulleiter daher zu einer Aussprache.

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Die Grundschullehrerin Ursula Sarrazin wird voraussichtlich die vierte Klasse der Reinhold-Otto-Grundschule in Westend, in der es zu Auseinandersetzungen zwischen einigen Eltern und ihr gekommen ist, nach den Ferien nicht mehr unterrichten. Nach Informationen von Morgenpost Online wird es an der Grundschule zu einer umfangreichen Stundenplanänderung kommen.

Laut Bildungsverwaltung hat am Donnerstag dieser Woche eine Aussprache von Eltern, dem Schulleiter der Reinhold-Otto-Schule und der Lehrerin Ursula Sarrazin stattgefunden. Mit dabei war der Leitende Oberschulrat Erhard Laube. Während des Treffens sind sowohl Ursula Sarrazin als auch dem Schulleiter Joachim Syska die Vorwürfe mitgeteilt worden, die im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen an der Reinhold Otto Schule gegen sie erhoben worden sind. Die Betroffenen müssen nun dazu Stellung nehmen. Anschließend werden die Vorwürfe in einem dienstrechtlich vorgeschriebenen Verfahren geprüft. „Erst danach kann eine Aussage dazu gemacht werden, ob Dienstpflichtverletzungen vorgelegen haben“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD).

Seit Wochen wird die 59 Jahre alte Lehrerin Ursula Sarrazin öffentlich mit Vorwürfen konfrontiert. Eltern halten ihr übermäßige Strenge und Beleidigung von Schülern vor. Andere Eltern verteidigen ihren Unterrichtsstil.