Kriminalität

Zehn Polizisten werden bei Fuck-Parade verletzt

Auch am Sonnabend ist es in Berlin zu Gewalt gegen Polizisten gekommen. Am Rande der Fuck-Parade, ein Umzug, der einst als nicht-kommerzielle Gegenveranstaltung zur Love-Parade ins Leben gerufen worden war, wurden zehn Polizisten leicht verletzt. Gegen 19 der Umzugsteilnehmer leitete die Polizei Verfahren ein.

Bei einem Protestzug in Mitte ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden bei der sogenannten Fuckparade am Samstag zehn Beamte leicht verletzt und neun Personen festgenommen. Zwölf weitere seien überprüft und vorübergehend festgehalten worden. Gegen 19 Teilnehmer wird unter anderem wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch und Raub ermittelt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Inzwischen seien alle Beschuldigten wieder auf freiem Fuß.

Widerstand leisteten Demonstranten unter anderem gegen Beamte, die einen 34-Jährigen festnehmen wollten, geht aus dem Polizeibericht hervor. Drei Angreifer hätten daraufhin in der Heinrich-Heine-Straße Polizisten mit Flaschen beworfen und auf Beamte eingeschlagen. Diese hätten sich mit Reizgas verteidigt, heißt es weiter. Etwa 2000 Menschen hatten bei der Demo unter anderem gegen die Umgestaltung des Spreeufers protestiert.