Kinoprojekt

Yvonne Catterfeld steigt aus Romy-Schneider-Film aus

Yvonne Catterfeld wird nicht Romy Schneider spielen. Weil der französische Co-Produzent Raymond Danon abgesprungen ist, ist nun auch Catterfeld ausgestiegen. Die Besetzung der Rolle der Romy Schneider mit der Berliner Schauspielerin hatte ursprünglich schon wegen der Ähnlichkeit der beiden Frauen für Begeisterung gesorgt.

Foto: AP

Jetzt ist es definitiv. Die Berliner Schauspielerin und Sängerin Yvonne Catterfeld wird die Rolle der Romy Schneider nicht spielen. Ihr Manager Jürgen Otterstein sagte Morgenpost Online: "Unsere Prämisse war, dass der französische Co-Produzent Raymond Danon hauptamtlich dabei ist. Wir hatten Herrn Welbat im März schriftlich darauf hingewiesen, dass wir den Stecker rausziehen, wenn Herr Danon aus dem Projekt aussteigt. Da das nun der Fall ist, wird Yvonne die Romy in diesem Film nicht spielen."

Danon ist nach einem Streit mit seinem Hamburger Partner Douglas Welbat abgesprungen. Der 80-jährige Danon, dessen Aufgabe es war, für das französische Kino die Persönlichkeitsrechte der noch lebenden Schneider-Lieben Daniel Biasini (Ex-Ehemann) und Alain Delon (Ex-Lover) zu sichern, erschien jüngst nicht zur geplanten Vertragsunterzeichnung im sonnigen Cannes. Welbat ist es zwar gelungen, in dem Produzenten Emmanuel Schlumberger (aus dem Sekthersteller-Clan) einen neuen, französischen Partner zu finden. Doch unter diesen Umständen will Yvonne Catterfeld die Rolle der Romy Schneider nicht mehr spielen.

Zehn Millionen Euro hat Welbat (produzierte die erfolgreichen Otto-Filme „7 Zwerge“) bereits für den Film zusammen, 500.000 hat er bislang in den "Romy-Film" investiert. Catterfeld, die Romy Schneider äußerst ähnlich sieht, war seine Wunschbesetzung für die Hauptrolle. Im August sollten die Dreharbeiten beginnen.

Yvonne Catterfeld dreht nun ab Anfang Oktober bis Weihnachten einen Kinofilm und einen TV-Film für Sat.1“, so Manager Otterstein.

Bereits vor gut einer Woche, als sich Cattefelds Ausstieg abzuzeichnen begannt, hatte Otterstein gesagt, eines Tages die Romy zu spielen, belibe für Catterfeld sehr wohl interessant. Ob es konkrete Pläne gibt, dazu wollte er sich nicht äußern.