Einsatz in der Hasenheide

Berliner Polizei nimmt zehn Drogendealer fest

Mit Zivilbeamten, Spürhunden und mit einem Hubschrauber ist die Berliner Polizei am Sonntag gegen den Drogenhandel in der Neuköllner Hasenheide vorgegangen. Bei dem Großeinsatz wurden zehn Tatverdächtige festgenommen. Am Rande fassten die Beamten gleich noch andere Straftäter.

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Drogendealer in der Hasenheide verhaftet

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Bei einem ganztägigen Einsatz zur Bekämpfung der Drogenkriminalität sind am Sonntag im Volkspark Hasenheide zehn Männer wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen worden. Die rund 25 Zivilbeamten hatten insgesamt 24 Menschen überprüft, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten waren zwischen 10 und 23 Uhr mit Rauschgiftspürhunden und Polizeihubschraubern im Einsatz. Durch die Informationen aus der Luft sei es möglich gewesen, Drogenhändler und -käufer festzustellen und zu beobachten, hieß es.

Darüber hinaus informierten Passanten während des Einsatzes die Beamten über eine räuberische Erpressung. Zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 26 Jahren wurden festgenommen. Der Jüngere hatte einen Totschläger, ein Butterflymesser sowie ein Fläschchen des Schmerzmittels Tilidin bei sich. Die Polizisten beschlagnahmten die Gegenstände und schrieben Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Arzneimittelgesetz.

Zudem stellten die Beamten bei einem 29-Jährigen fest, dass dieser mit Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wurde den Behörden übergeben. Gegen einen 31-jährigen Mann aus Sierra Leone sprachen die Beamten einen Platzverweis aus, da er sich nur in Cottbus hätte aufhalten dürfen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Bei drei weiteren Männern im Alter zwischen 19 und 30 Jahren wurden Messer gefunden und beschlagnahmt. Es wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

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