Filmförderung

Bushido-Film wird mit Steuergeldern gedreht

Die Macher des "Baader Meinhof Komplex" - Produzent Bernd Eichinger und Regisseuer Uli Edel - verfilmen nun das Leben des Berliner Skandal-Rappers Bushido. Unter dem Titel „Zeiten ändern sich" soll der Film ins Kino kommen. Und das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert die Produktion mit 650.000 Euro.

Der Kinofilm über das Leben des Berliner Skandal-Rappers Bushido wird vom Medienboard Berlin- Brandenburg mit 650.000 Euro gefördert. Der von Bernd Eichinger produzierte Film habe den Titel „Zeiten ändern sich“, teilte die regionale Filmförderanstalt in Berlin mit. Nach „Der Baader Meinhof Komplex“ arbeitet Eichinger für diesen Film erneut mit Regisseur Uli Edel zusammen. Der Film basiert auf einem 2008 von Bushido veröffentlichten Buch, in dem er über seinen Aufstieg schreibt. Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Ferchichi heißt, ist einer der erfolgreichsten Rapper in Deutschland.

Insgesamt vergibt das Medienboard 7,5 Millionen Euro an 53 Projekte. So wird auch die britische Schauspielerin Tilda Swinton bei der Verwirklichung ihres Dokumentarfilms „Cycling the Invisible Frame“ (Umrundung des unsichtbaren Rahmens) mit 60.000 Euro unterstützt. Darin umrundet Swinton das ehemalige West-Berlin auf dem Fahrrad. Das Berlin-Dokument in der Regie von Cynthia Beatt werde zum 20. Jahrestag des Mauerfalls im November uraufgeführt, heißt es in der Mitteilung vom Medienboard. Bereits 1988 radelte die Britin an der Mauer entlang – damals war das noch „Cycling the Frame“ (Umrundung des Rahmens).

Auch der neue Film von Doris Dörrie erhält Fördermittel: In „Die Friseuse“ (350.000 Euro) erzählt die Regisseurin von Kathi aus Berlin-Marzahn, die wegen ihrer Leibesfülle keinen Job bekommt und schließlich ihren eigenen Friseursalon aufmacht. Pepe Danquart beschäftigt sich mit der Biografie von „Joschka Fischer – Der letzte Rock'n'Roller der Politik“ (100.000 Euro).